Am Montagmorgen bei Ainring

Tragischer Verkehrsunfall in Hammerau endet tödlich - Fahrradfahrer (48) von Lkw erfasst

Unfall in Hammerau
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Zu einem tragischen Unfall in Hammerau kam es in den Morgenstunden des 28. September.

Ainring - Am Montagmorgen (28. September) gegen 7 Uhr kam es in Hammerau zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Fahrradfahrer.

Update, 13.49 Uhr


Am Montagmorgen gegen 7 Uhr hat sich in der Werkszufahrt zum Hammerauer Stahlwerk ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 48-jähriger mehrfacher Familienvater aus dem Landkreis trotz intensiver Wiederbelebungsversuche durch Ersthelfer und das Rote Kreuz ums Leben kam. Der Radfahrer wurde aus bisher unbekannter Ursache bei Regen und schlechter Sicht von einem Sattelzug erfasst und überrollt.

Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September

Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner
Unfall in Hammerau
Tödlicher Unfall in Hammerau am 28. September. © Markus Leitner

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort das Freilassinger Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt zum Unfallort; eine weitere Fahrzeug-Besatzung, die gerade ein Auto in die Werkstatt brachte, unterstützte ihre Kollegen bei der Wiederbelebung. Bis die ersten Retter eintrafen, hatten bereits Mitarbeiter des Stahlwerks die Erstversorgung des schwer Verletzten übernommen und wegen des starken Regens und der nasskalten Witterung auch Schirme über dem Patienten und den Helfern aufgestellt. Notarzt und Notfallsanitäter versuchten über längere Zeit, den 48-Jährigen noch zu retten, hatten wegen der letztlich tödlichen Verletzungen aber keine Chance. Sie forderten für den betroffenen, aber unverletzten Lastwagen-Fahrer, die Ersthelfer und die Familie des Verstorbenen den Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes nach.

Die Geschäftsführerin des Stahlwerks kümmerte sich vor Ort selbst um die Betroffenen und stellte einen Besprechungsraum zur Betreuung und für die Polizei-Befragung zur Verfügung. Beamte der Freilassinger Polizei nahmen die Ermittlungen zum Hergang des tragischen Unfalls auf, der bisher noch nicht genau geklärt ist.Deshalb ordnete auch die Staatsanwaltschaft ein technisches und unfallanalytisches Gutachten an. Die Beamten stellten die beteiligten Fahrzeuge sicher. Ein Gutachter war vor Ort; die Unfallaufnahme dauerte bis ungefähr 11.30 Uhr.

Erstmeldung, 13.04 Uhr:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Dabei wurde ein 48-jähriger Fahrradfahrer in der Werkszufahrt zum Stahlwerk aus bisher ungeklärter Ursache von einem Sattelzug erfasst und überrollt. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer sowie dem Notarzt und den Rettungssanitätern verstarb der 48-jährige Fahrradfahrer noch an der Unfallstelle, der 56-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Der Lkw-Führer, die Ersthelfer und die Familie des Verstorbenen wurden durch den Kriseninterventionsdienst betreut. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch nicht geklärt. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft ein technisches und unfallanalytisches Gutachten an. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt, ein Gutachter war vor Ort, die Unfallaufnahme dauerte bis circa 11.30 Uhr.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd 

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