Tragisches Unglück im Berchtesgadener Land

Steinmetz (40) wird von 500-Kilo-Grabstein erschlagen

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Obwohl sofort der Rettungsdienst und ein Notarzt verständigt wurden und sich die Retter vor Ort intensiv um den 40-Jährigen bemühten, konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden.
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  • Markus Zwigl
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Ainring - Zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 40-Jähriger sein Leben verlor, kam es am Dienstagmorgen, 26. Dezember 2017, im Landkreis Berchtesgadener Land.

Update, 21.20 Uhr: Polizeibericht

Wie die bisherigen Ermittlungen der Beamten des Traunsteiner Kriminaldauerdienstes (KDD) ergaben, war ein mehrere hundert Kilogramm schwerer Grabstein umgekippt und hatte den Mann unter sich begraben. Sämtliche Bemühungen, dem Verunglückten zu helfen, kamen zu spät.

Eine Zeugin hatte am Dienstagvormittag gegen 10.45 Uhr einen Nachbarn (40) gefunden, der unter einem schweren Grabstein lag und nicht mehr ansprechbar war. Obwohl sofort der Rettungsdienst und ein Notarzt verständigt wurden und sich die Retter vor Ort intensiv um den 40-Jährigen bemühten, konnte dem Mann – er war zwischenzeitlich von Helfern unter dem schweren Stein herausgezogen worden – nicht mehr geholfen werden.

Wie die bisherigen Untersuchungen der Beamten des KDD aus Traunstein ergaben, war der Mann am Morgen gegen 8 Uhr auf sein Grundstück gegangen, um Dinge zu erledigen. Dort muss der etwa 500 Kilogramm schwere, aufrecht gelagerte Grabstein umgekippt sein und begrub den 40-Jährigen unter sich. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es keine.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 18.55 Uhr

Der 40-Jährige hatte rund 50 Grabsteine aufrecht auf Paletten auf seinem abschüssigen Anwesen gelagert, teilte die Polizei mit. Als er am Dienstagmorgen die Hühner füttern wollte, sei ein rund 500 Kilogramm schwerer Grabstein offensichtlich umgekippt und habe den Mann unter sich begraben. Eine Nachbarin habe ihn am Vormittag gefunden, berichtete die Polizei.

Quelle: dpa

Update, 16.45 Uhr: Steinmetz tödlich verunglückt

Tödlicher Arbeitsunfall bei Ainring

Ein schrecklicher Arbeitsunfall hat sich am zweiten Weihnachtsfeiertag am Ulrichshögl ereignet. Ein Steinmetz wurde von einem Grabstein tödlich verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ermittelt nun die Polizei. 

Zuletzt wurde der Steinmetz um 8 Uhr früh lebend angetroffen. Am Einsatz beteiligt waren das BRK, sowie der ELRD (Einsatzleiter Rettungsdienst), der Rettungshubschrauber Christoph 14 und die Freiwillige Feuerwehr.

Erstmeldung

Wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Freilassing gegenüber bgland24.de mitteilte, kam es vor etwa einer Stunde nahe der Reiter Alm Ainring zu einem Arbeitsunfall. Mehr können man im Moment noch nicht sagen, so die Polizeisprecherin weiter. 

Laut Informationen von vor Ort soll sogar ein Rettungshubschrauber den Unfallort angeflogen haben. 

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