Vom Eiskanal in die Ausbildung: Ernennung in Ainring

Spitzensportler beenden erfolgreich ihre Polizeiausbildung

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Nach erfolgreicher Prüfung bei der Ernennungsfeier der Spitzensport-Winterklasse, die im Jahr 2014 startete von links: stellvertretender Institutsleiter des BPFI, Polizeidirektor Hans Girschick, Tamara Seer, Gerd Enkling, Sachgebietsleiter Aus- und Fortbildung im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Martin Rosenberger, Christoph Hafer und PHK Jürgen Kamm, Leiter des Ausbildung.

Ainring - Der berufliche Spurwechsel klappt. Drei Winterspitzensportler konnten erfolgreich ihre Abschlussprüfungen bei der Bayerischen Polizei beenden.

Die Meldung im Wortlaut:

Die Spitzensportförderung brachte Ende Juli erneut drei ausgebildete Beamte für die Bayerische Polizei hervor: Bobfahrerin Tamara Seer, Bobpilot Christoph Hafer und Skeletoni Martin Rosenberger durften nach erfolgreicher Prüfung am Freitag, 26. Juli, an ihrer Dienststelle beim Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring ihre Ernennungsurkunden zur Polizeimeisterin beziehungsweise zum Polizeimeister entgegennehmen. 

Die Ernennung nahmen die Polizeidirektoren Gerd Enkling, Leiter des Sachgebiets Aus- und Fortbildung im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, sowie Hans Girschick, stellvertretender Institutsleiter des BPFI, im Rahmen einer Feierstunde vor. PD Gerd Enkling gratulierte den drei Spitzensportlern in seinem Grußwort zur abgeschlossenen Ausbildung und bedankte sich für das Vertrauen in die Bayerische Polizei. Vor sieben Jahren habe Innenminister Joachim Herrmann die Spitzensportförderung eingeführt. 

„Sie sind hoch motiviert und sehr strebsam"

Mit Stolz könne er sagen, so Enkling, dass sich dieses duale Fördermodell ausgezeichnet entwickelt und bewährt habe. Die engagierten Spitzensportler zeichneten sich durch vorbildliche sportliche Leistungen aus und integrierten sich sehr gut in die große Mannschaft der Polizeibeamten. Auch nach der Sportkarriere passten die Spitzensportler gut ins Team der Bayerischen Polizei, da sie alle Voraussetzungen für den Polizeiberuf mitbringen: „Sie sind hoch motiviert und sehr strebsam. Sie gehen sowohl ihr Leben als auch ihren Beruf mit großem Elan und großer Zielstrebigkeit an. Sie zeichnet eine hohe Belastbarkeit und Teamfähigkeit aus. 

Eigenschaften, die auch wesentliche Elemente erfolgreicher polizeilicher Arbeit sind.“ Aktuell seien 70 Spitzensportler im Fördermodell, davon 36 Sommer- und 34 Wintersportler. Am 1. August 2019 würden in der neu aufgestellten Klasse „W2019“ acht weitere Spitzensportler in Ainring begrüßt. Besonders erfreut zeigte sich Enkling über die Ausweisung der Ausbildungsseminare Spitzensport an ihren beiden Standorten bei der VI. Bereitschaftspolizeiabteilung in Dachau und beim BPFI in Ainring. Das werte den Stellenwert auf und sei eine zukunftsfähige Basis. 

Nationale und internationale Sporterfolge

Gerd Enkling sprach ebenso wie Hans Girschick die Reihe an nationalen und internationalen Sporterfolgen der drei anwesenden Sportler an, darunter ein 1. Platz beim Europacup 2018 am Königssee von Tamara Seer, einen 3. Platz von Christoph Hafer beim Weltcup 2018 in Sigulda und die beiden Siege beim Intercontinentalcup 2016 in Whistler Mountain von Martin Rosenberger. Hier brachte der Sachgebietsleiter des Präsidiums auch den Beitrag der Sportverbände zur Sprache, die sich um den sportlichen Teil kümmern. Die Zusammenarbeit klappe sehr gut, dafür bedankte sich Enkling ausdrücklich. Die Bayerische Polizei arbeite mittlerweile mit 16 Verbänden zusammen.

Tamara Seer, Christoph Hafer und Martin Rosenberger gehören nach vollendeter Ausbildung der Sporttrainingsgruppe an. Solange sie Kaderstatus haben, werden sie weiterhin als Spitzensportler gefördert. Nach der aktiven Spitzensportkarriere können sie als vollwertig ausgebildete Polizeibeamte ihren Beruf ausüben, bei der Bayerischen Polizei sind die Möglichkeiten vielfältig. „Es gibt fast alle Fachrichtungen mit den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen“, so Enkling. Hans Girschick dankte dem Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei für die positive und unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung. 

Vielen Dank sagte er auch den Polizeiinspektionen Bad Reichenhall, Bad Aibling und Berchtesgaden, bei denen die drei Sportler im vierten Ausbildungsabschnitt ihr Praktikum absolvierten. „Von diesem wichtigen und sehr wertvollen Bestandteil der Ausbildung kamen alle Drei ganz begeistert zurück.“ Die beiden anwesenden Vertreter des Bob- und Schlittenverbands – das waren Cheftrainer Dirk Matschenz und Stützpunkttrainer Stephan Bosch – hob er hervor, weil nur durch ihre gute Arbeit aus sehr guten Sportlern Spitzensportler würden.

Pressemeldung Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei 

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