"Wir fühlen uns wie daheim"

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Auf die runde Zahl von insgesamt 50.000 Übernachtungen innerhalb des abgelaufenen Jahres 2013 können die Ruperti-Hotelbetriebe mit ihren Häusern in Ainring, Ulrichshögl und Mitterfelden verweisen. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 1. Januar im Rupertihof wurde die Ehrung – im Bild von links - durch die „singenden Wirtsleut` Thomas und Eva-Maria Berger, dem Ehepaar Karl-Heinz und Inge Strüder aus Ingelbach/Westerwald zuteil.

Ainring - In Ainring wurde die 50.000ste Übernachtung von Urlaubern in der Gemeinde im Jahr 2013 gefeiert. Die Jubiläums-Besucher kommen aus dem Westerwald.

Der Tourismus in der Gemeinde Ainring – bekanntermaßen der „weiße Fleck" im flächendeckenden BGL-Tourismus - wird von zwei bedeutenden Säulen getragen. Da sind zum einen Hotellerie, Pensionen, Gaststätten und Gästehäuser, zum anderen der Ainringer Tourismusverein, im Dezember 1956 als „Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Rupertiwinkel e.V" gegründet, jedoch unter dieser Bezeichnung seit vielen Jahren nicht mehr geführt und auf „Tourismus Ainring" umgeändert.

Mit dem vergangenen Jahr zufrieden

Das Jahr 2013 war trotz der Schlechtwettermonate März, April, Mai und Überflutungen dennoch von sehr beachtlichen Übernachtungszahlen durch Urlaubs- und Feriengäste geprägt. Zuletzt fand im Rupertihof, dem Haupthaus der Ruperti-Hotelbetriebe mit insgesamt 131 Zimmer im Ainringer Gemeindebereich, für die 50.000ste Übernachtung innerhalb eines Jahres eine Ehrung für das Ehepaar Karl-Heinz und Inge Strüder aus Ingelbach aus dem Westerwald statt, vorgenommen von den Inhabern der Gastronomie, Eva-Maria und Thomas Berger. Er selbst versicherte, dass trotz Hochwasserkatastrophe, selbst mit hohem Sachschaden in seinem Heurigenlokal in Moos 2 betroffen, und vielen anderen Sorgen, es das beste Jahr hinsichtlich ausgebuchter Zimmer war.

Passend gestaltete sich der Rahmen für die Ehrung mit kleiner Laudatio, Blumen und Anerkennungsschreiben vor zahlreichem Publikum im schön dekorierten Rupertisaal bei einer festlichen Veranstaltung mit dem Auftritt von Marc Pircher, mehrfacher Grand-Prix-Sieger der volkstümlichen Musik. Zuvor war er auch im deutschen und österreichischen Fernsehen bei der großen Live-Musikshow „Silvesterstadl" zu hören und zu sehen.

Das gewürdigte Ehepaar Strüder ist sowohl mit ihren Ainringer Gastgebern wie auch der hiesigen Region sehr verbunden. Gelobt wird von ihnen die Gastfreundlichkeit, die wunderschöne Landschaft mit der Bergkulisse und vor allem auch Ainring als zentrale Ortslage für sehenswerte und erlebnisreiche Ausflüge in alle Himmelsrichtungen. Karl-Heinz und Inge Strüder haben während ihrer Berufsjahre mit großer Verantwortung und Verpflichtungen in führenden Positionen wenig Freizeit gehabt, zumal sich im Laufe der Jahre die Familie mit drei Kindern und zwischenzeitlich fünf Enkeln vergrößerte.

700 Kilometer Fahrt für den Urlaub

Im nunmehrigen Ruhestand hat die beiden Eheleute der immer schon gehegte und aufgeschobene Wunsch nach Reisen gepackt – und das wird nun weidlich ausgenützt. Das zeigt, dass die Strüders die 700-km-Fahrt per eigenem Auto nach Ainring, im Schnitt drei bis fünf Mal im Jahr auf sich nehmen, um für ein oder zwei Wochen im Rupertihotel zu bleiben. Vor zehn Jahren gastierte man erstmals in der Gemeinde, mittlerweile sind es rund 40 Aufenthalte bei den „singenden Wirtsleut`" in Ainring, die als vertraute Stammgäste und persönliche Kontakte schon zur Familie der Gastgeber gehören.

„Wir fühlen uns hier wie daheim, außerordentlich aufmerksam und gut versorgt. Solange wir es gesundheitlich packen, wollen wir natürlich immer wieder kommen", betonen sie unisono. Auch größere Schiffsreisen stehen jährlich auf dem Programm. „Das gönnen wir uns, denn unsere Kinder haben sich alle bestens verselbstständigt und sind in keiner Weise mehr von uns abhängig, sodass wir jetzt unser Leben und die Freizeit so richtig genießen können", argumentiert Karl-Heinz Strüder. Auf dem gestrandeten Kreuzfahrtschiff, das viele Todesopfer forderte, waren sie zwei Mal, glücklicherweise nicht bei der damaligen Unglücksfahrt, die weltweit für Aufsehen gesorgt hatte.

Der Ainringer Tourismusverein hat laut Auskunft von Geschäftsführerin Gisi Lämmlein 25 aktiv private Vermieter in seinen Reihen. „2013 werden wir wohl wieder auf 14.000 Übernachtungen kommen. Es sind die jährlich geschätzten Zahlen aufgrund der Buchungen. Ab acht Betten müssen die Vermieter – und dazu gehören in erster Linie die Hotels und Pensionen – schriftlich ihre monatliche Gästeerhebung mit exakten Übernachtungszahlen direkt an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung melden", erklärt sie und ergänzt, dass der Verein Tourismus Ainring keine Kurabgabe verlange und die Bettenabgabe der Vermieter auf freiwilliger Basis erfolge. Die Gemeinde selbst erspare sich jährlich eine stattliche Summe, „weil wir nicht im Verband von BGLT GmbH vertreten sind und wir unsere Vermietung und Werbung selbst vermarkten."

schl

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