Eschlberger soll Bürgermeister bleiben

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Ainring - Die Mitgliederversammlung der CSU Ainring bestimmte Hans Eschlberger einhellig wieder zum Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 16. März 2014.

Der seit 2002 amtierende Bürgermeister der Gemeinde Ainring wird sich dann den Bürgerinnen und Bürgern für weitere sechs Jahre erneut mit vollem Engagement zur Wahl stellen.

Als eine der Herausforderungen der Zukunft nannte Hans Eschlberger das Thema „bezahlbarer Wohnraum“. Dadurch, dass immer mehr Salzburger auf bayerisches Gebiet zum Wohnen ausweichen würden, seien auch die Mieten in Ainring gestiegen. Freie Wohnungen gebe es kaum. Baugrundstücke seien außerdem teuer und rar. Man wolle aber den einheimischen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin das Leben in der Gemeinde ermöglichen und sie nicht verlieren. „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder neue und schöne Baugebiete ausgewiesen. Diesen Weg verfolgen wir maßvoll weiter“, so der Bürgermeister. In Mitterfelden werde in absehbarer Zeit die letzte Baulücke in der Ludwig-Thoma-Straße gefüllt und in Thundorfer Mühle könnten schon bald viele neue Häuser entstehen. „Obwohl der Bebauungsplan noch am Anfang der Diskussion in den Gremien steht, ist das Interesse jetzt schon sehr groß“, betonte Hans Eschlberger. Bei der Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen sei es ähnlich. Auch hier sollten neue Impulse gesetzt werden.

Eng damit in Zusammenhang steht die kommunale Trinkwasserversorgung. „Wir müssen uns auf die geänderten klimatischen Bedingungen einstellen und in die Versorgungssicherheit investieren“, stellte das Gemeindeoberhaupt fest. Außerdem benötige man einen neuen Hochbehälter. Der bisherige Behälter stamme aus dem Jahr 1958 und sei mittlerweile zu klein.

In das Kanalnetz und die Wasserversorgung werden bis 2020 etliche Millionen Euro investiert werden müssen. „Ich bitte schon jetzt die Bürger um Verständnis, dass wir so viel Geld vergraben werden ohne dass man viel sehen kann…“, so der Bürgermeister, aber wer verantwortungsbewusst handeln wolle, komme nicht darum herum.

Sichtbar hingegen müssten die weiteren Maßnahmen zur Verkehrssicherheit sein. Nach der Fertigstellung des Radweges zwischen Ainring und Thundorf stehe nun der Gehweg in Adelstetten an oberster Stelle. „Mir ist 2015 auch zu spät, aber vorher werden wir es nicht schaffen“, meinte der Rathauschef über den Zeitpunkt der Fertigstellung. Außerdem stünden noch viele weitere Maßnahmen an, die in den nächsten Jahren angepackt werden müssten. Er wolle jedoch dem Wahlprogramm der CSU Ainring nicht vorgreifen, das in den nächsten Wochen mit den Gemeinderatskandidaten und dem CSU-Vorstand erarbeitet werde.

Hans Eschlberger beendete seine Rede mit einem Zitat von John F. Kennedy: „Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, das wir nicht tun können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir tun können.“ Das einstimmige Votum der CSU-Mitglieder für Hans Eschlberger werteten CSU-Vorsitzender Sven Kluba und Fraktionssprecher Jörg Mader beide als klares Signal.

Während im Dezember am Wahlprogramm gearbeitet wird, stellt die CSU bereits die Bewerber für den Gemeinderat auf der Internetseite www.csu-ainring.de und auf der facebookseite vor. Täglich wird dort - wie in einem Adventskalender - eine Kandidatinnen oder ein Kandidat mit Foto präsentiert. schl

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