„Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze!“

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Michaela Kaml, gemeinsame Bürgermeister-Kandidatin der ÜPW und SPD Ainring

Ainring - Die Ortsverbände von ÜPW und SPD haben sich einstimmig auf einen gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten geeinigt. Genauer gesagt ist es eine Frau! 

Die Überparteiliche Wählergruppe (ÜPW) Ainring und die SPD Ainring haben einstimmig einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen im kommenden März nominiert; genauer gesagt handelt es sich um eine Kandidatin: Michaela Kaml aus Perach.

Die 47-Jährige stammt ursprünglich aus einer alt eingesessenen Mitterfeldener Familie und wohnt nun seit einigen Jahren in Perach am Ziegelweg. Sie entstammt einer Unternehmer-Familie, die seit je her in der Gemeinde Ainring lebt. Die Großeltern betrieben an der Salzburger Straße eine kleine Metzgerei, der Vater betreibt aktuell eine Druckerei. Auch die Mutter ist im Gesundheitsbereich in Mitterfelden tätig.

Michaela Kaml ist ledig, hat zwei jugendliche Söhne und arbeitet für die regionalen Tageszeitungen im Online-Bereich. Das Mediengeschäft kennt sie bestens, hat sie doch im elterlichen Betrieb Mediendesignerin gelernt.

Die Motivation für Ihre Kandidatur ist schnell erklärt: die Jugend- und Seniorenpolitik liegt Ihr sehr am Herzen. „Ich sehe mich als Alternative für eine ehrliche und unabhängige Gemeindepolitik. Gerade im sozialen Bereich gibt es in unserer Gemeinde Nachholbedarf. Auch der Schutz und Erhalt unserer schönen Heimat sowie eine sinnvolle Ortsentwicklung ist für die Zukunft wichtig“, so Kaml in einer ersten Stellungnahme nach der Nominierung. „Ich werde mich für das Wohl aller Bürger in der Gemeinde einsetzen – unabhängig und ohne parteipolitische Zwänge. Ich fühle mich nur meinem Gewissen verpflichtet und bin kein Mitglied einer Partei. Freies Denken und freie Entscheidung sind für mich maßgebend“, erklärte sie den zahlreichen ÜPW- und SPD-Mitgliedern.

Mit Michaela Kaml kandidiert erstmals in der Geschichte der Gemeinde Ainring eine Frau für das Amt des 1. Bürgermeisters. Angesprochen darauf, warum denn ausgerechnet sie nun Bürgermeisterin werde wolle, entgegnete sie: „Warum nicht? Es ist endlich Zeit für eine Frau an der Gemeindespitze.“ Ist die Nominierung einer Kandidatin in Ainring an sich schon eine historische Neuerung, so ist es erstmals in der Ainringer Kommunalpolitik eine gemeinsame Kandidatin, die ins Rennen um den Rathaussessel geschickt wird. Die Überparteiliche Wählergruppe und die Ortsgruppe der SPD haben Michaela Kaml gemeinsam zur Kandidatin gekürt. Die beiden Gruppierungen drücken damit den festen Willen zu einem Wechsel in der Gemeindepoltik aus.

Die anwesenden Mitglieder zeigten sich angetan von der Vorstellung der Kandidatin. „Michaela Kaml ist eine starke Persönlichkeit - unabhängig, engagiert und bodenständig. Mit Ihrer offenen Art hat sie die Herzen der ÜPW schnell gewonnen. Wir können den Wählerinnen und Wählern eine echte und ehrliche Alternative zur Wahl stellen. Unserer Meinung nach ist Michaela Kaml eine gute Kandidatin – und wäre eine noch bessere Bürgermeisterin.“, so der ÜPW-Vorsitzende Dietrich Nowak nach der Nominierung.

Auch SPD-Vorsitzende Margret Sturm-Wirsig stellt sich hinter Michaela Kaml: „Wir sind überzeugt davon, dass es Zeit wird, dass mehr Frauen in der Poltik tätig sind und dort auch Verantwortung bekommen. Wir haben Michaela Kaml als liebenswürdige Person, als vernünftigen Menschen mit bodenständigen Ansichten und als engagierte, kommunalpolitisch interessierte Frau kennen gelernt.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über Michaela Kaml auf ihrer Internetseite unter www.michaela-kaml.de informieren.

Pressemeldung SPD Ainring/ÜPW Ainring

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