Bei zehn Metern ist die erste Grundwasserschicht

Noch dieses Jahr: Neuer Brunnen für Ainring

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Ainring - Die Bohrung für den neuen Brunnen ist in vollem Gange. Dieser soll 25 Meter tief werden und Ainring dann eine Vollversorgung garantieren.

Die Gemeinde hat mit dem Gewinnungsgebiet in Wiesbach und Ed ein qualitativ hochwertiges Grundwasservorkommen erschlossen mit einem Nitratgehalt unter 10 mg/l ohne nachweisbare Pflanzenschutzmittel. Nach der Brunnen-Stillegung 1 und 2 im Bereich nördlich des Wohngebietes Mitterfelden schon vor mehreren Jahren ist momentan nur ein gemeindeeigener Brunnen zwischen Wiesbach und Ed vorhanden. An verbrauchsreichen Tagen oder bei auftretenden Betriebsstörungen am bestehenden Brunnen muss Wasser aus Freilassing bezogen werden. Wie Bürgermeister Hans Eschlberger bei der Besichtigung im Rahmen der Werkausschusssitzung mit den Ausschussmitgliedern aus dem Gemeinderat hinwies, könnten nun mit dem Bau des Brunnens 4 die vorhandenen Gewinnungsanlagen zu einer leistungsfähigen Vollversorgung ausgebaut werden. Damit werde ausreichende Redundanz in der Trinkwassergewinnung geschaffen und somit die Versorgungssicherheit erhöht.

 Die Bohrstelle, bei denen die Arbeiten für den neuen Brunnen in vollem Gange sind, wurde bei der Besichtigung gemeinsam mit Dipl.-Geologen Eduard Eichenseher, Projektleiter Matthias Walter sowie Franz Hasenöhrl und Herbert Thalbauer von der gemeindlichen Werkleitung die Vorgehensweise erklärt. Demnach wird der Brunnen mit einer lichten Weite von 1.200 Millimeter gebohrt, der Ausbau erfolgt mittels Filterrohren aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 500 Millimeter. Die Endtiefe wird zirka 25 Meter betragen.

Bei der Besichtigung durch den Werkausschuss wurde bereits eine Tiefe von 23 Meter erreicht. Ausführlich erklärte Eichenseher die nächsten Arbeitsschritte an der Bohrstelle, an der eine Firma aus Pfarrkirchen beschäftigt ist. Im Anschluss erfolgt die Errichtung der Brunnenstube durch ein heimischen Bauunternehmen. Die Inbetriebnahme des gesamten Projekts ist noch für dieses Jahr vorgesehen. 

Bei den Erklärungen der technischen Vorgehensweise zum Vordringen in verschiedene Erdschichtvorkommen bis in Grundwassertiefe hörten die Werkausschussmitglieder bei der Ortsbesichtigung, dass bis zu vier Meter eine undurchlässige Deckschicht, dann danach etwa fünf Meter Kiesvorkommen zu durchstoßen war. Bei zehn Meter Tiefe war bereits die erste Grundwassertiefe erreicht.

 schl 

Zurück zur Übersicht: Ainring

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser