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Bauzeitraum in Ainring bereits geplant

Neue Straßenanbindung im Landschaftsschutzgebiet Ulrichshögl beschlossen

Ulrichshögl Gemeinde Ainring Neubau Straße Naturschutzgebiet
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Im westlichen Bereich von Ulrichshögl (r. Archivbild) wird eine Straße neu gebaut (links). Das Bauvorhaben soll schnell vergeben werden.
  • Christina Eisenberger
    VonChristina Eisenberger
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In Ulrichshögl wird eine Straße komplett neu gebaut. Dies hat der Bauausschuss der Gemeinde Ainring am Dienstag (14. September) beschlossen, denn die alte Straße kann nicht mehr saniert werden. Auch ein Bauzeitraum ist bereits geplant.

Ainring - Jahrelang versucht die Gemeinde Ainring bereits, eine Lösung für die marode Zufahrtsstraße im westlichen Bereich von Ulrichshögl zu finden. Jetzt konnte im Einvernehmen mit den betroffenen Anwohnern ein Neubau bestimmt werden. Laut der Beschlussvorlage des Bauausschusses vom Dienstag (14. September) wird eine neue Gemeindestraße nördlich und westlich des denkmalgeschützten Anwesens Ulrichshögl 16 gebaut.

Marode Zufahrtsstraße wird ersetzt

Die alte Zufahrtsstraße hat laut Beschlussvorlage „für heutige Verhältnisse keine ausreichende Breite“. Es stünden in etwa nur 2,6 Meter zur Verfügung. Eine Sanierung über diese Breite hinaus sei nicht erlaubt gewesen. Auch ein zusätzlicher Grunderwerb seitens der Gemeinde sei nicht möglich gewesen, da das „unter Denkmalschutz stehende Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt werden soll“. Diese „nur noch bruchstückhaft asphaltierte Gemeindestraße“ solle künftig entfallen.

Die neue Straßenanbindung werde über eine bereits bestehende Forststraße und im weiteren Verlauf westlich des denkmalgeschützten Gebäudes gebaut werden und nach circa 110 Metern wieder an die bestehende Gemeindestraße anschließen. Mit einer Breite von durchgehend vier Metern wird die neue Straßenanbindung auch mehr Raum bieten.

Bodenverhältnisse erschweren Bau

Laut einem Baugrundgutachten seien jedoch die Bodenverhältnisse relativ ungünstig. Der bestehende Asphaltbelag sei teilweise belastet und speziell zu entsorgen. Auch der Aushub müsse „nach den einzelnen Schichten getrennt ausgehoben“, beprobt und entsorgt werden.

Zeitweise müsse man mit Aufstau von Sickerwasser rechnen. Deswegen werde auf der gesamten Straßenlänge „eine einseitige Entwässerung des Unterplanums mit einem Sickerstrang mit einer Rohrleitung verlegt und an bestehende bzw. neu zu errichtende Regenwasser-Kanalschächte angeschlossen“. Bei Starkregenereignissen werde das Oberflächenwasser in Richtung Osten und Süden ablaufen. Deshalb werde teils eine Oberflächenentwässerung errichtet.

Bei dem Straßenneubau wird zusätzlich für den Breitbandausbau vorgesorgt: auf der gesamten Länge werde ein Speedpipe-Rohr als Glasfaser-Vorbereitung verlegt.

Ausnahmegenehmigung notwendig

Die Gemeinde plant, die sofortige beschränkte Ausschreibung. Der Bau soll noch in der Sitzungsrunde im Oktober 2021 vergeben werden. Der Bau selbst ist für den Zeitraum November 2021 bis Mai 2022 geplant.

Ulrichshögl liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Für Baumaßnahmen sind daher Ausnahmegenehmigungen notwendig. Laut Beschlussvorlage wurde für den Straßenneubau bereits am 23. August beim Landratsamt ein Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt.

ce

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