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Alarmstufe „B4“: Feuer auf Bauernhof bei Babensham ausgebrochen

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Höhepunkte aus dem Pfingstprogramm und neue Polkas

Die Musikkapelle Ainring begeistert beim Kultursommer mit „Emotion pur!“

Thomas Rettelbach dirigiert das Publikum, das im Takt mitklatscht.
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Thomas Rettelbach dirigiert das Publikum, das im Takt mitklatscht.

Die weißen Federbuschen auf den Trachtenhüten leuchteten in der Abendsonne, und wieder einmal gab der Dorfpark die prachtvolle Naturbühne für ein Konzert der Musikkapelle Ainring im Rahmen des Kultursommers.

Ainring – Schwungvoll eröffnete die Blaskapelle unter der Leitung von Thomas Rettelbach die Konzertstunde mit dem Yorkscher Marsch von Ludwig van Beethoven, dem mit diesem Werk bereits 2020 zum 250. Geburtstag die Ehre erwiesen werden sollte. Nun sei es der 195. Todestag geworden, erklärte Thomas Rettelbach in seiner ausführlichen Moderation.

Mit einem weiteren bekannten Komponisten ging es weiter: Der „Ungarische Tanz Nummer 5“ von Johannes Brahms sprühte mit seinen Ritardandi, spannenden Pausen und darauf folgenden Accelerandi nur so vor musikalischem Temperament. Die Titelmelodie der, von Peter Frankenfeld moderierten Samstagabend-Show „Musik ist Trumpf“ begeisterte ebenso wie das Medley der Popband aus Österreich „STS“ mit seinen Ohrwürmern „Irgendwann bleib i dann dort“, „Kalt und kälter“, „Großvater“ und „Fürstenfeld“.

Dirigent Retelbach schwärmt: „Emotion pur!“

„Der Weg zurück“, ein Walzer „im sehnsüchtigen Moll“, ein Tongeschlecht, das die Sehnsucht des heimatvertriebenen Egerländers Ernst Mosch nach seiner alten Heimat musikalisch versinnbildlicht, beeindruckte mit schönen Melodien im tiefen Blech, die von der zweiten Stimme der Trompeten begleitet wurden.

Stimmungsvoll erklangen in der lyrischen Einleitung der „Finkensteiner Polka“ die Soli von Trompete und Horn, die den Eindruck eines Jodlers über das Bergpanorama des Finkensteins hinweg vermittelten. Auch hier zeigte das Wechselspiel zwischen tiefem und hohem Blech kompositorische Finessen – „Emotion pur“, schwärmte der Moderator und Dirigent Thomas Rettelbach. 

Lang anhaltender Applaus

Die gefühlvolle Polka „Sorgenbrecher“ von Norbert Gälle und „Böhmisch klingt’s am schönsten“ von Kurt Pascher in diesem Konzert in der Natur, das von Vogelgezwitscher und Glockenklang untermalt wurde, aber auch die „Weinkeller Polka“ von Stefan Stranger sorgten für gute Laune. Letztere wurde vom Ehrenkapellmeister Matthias Wiesbacher, der zuvor das Hornsolo gespielt hatte, dirigiert.

Mit „Eine letzte Runde“ beschloss die Musikkapelle Ainring den Abend mit einem mehrteiligen Werk von Markus Nentwich, bei dem auch das Glockenspiel zum Einsatz kam. Es begann im Egerländer Stil, dem ein Trio mit Ohrwurmcharakter und ein sinfonischer Mittelteil folgten. Ein Grandioso vollendete diesen „Hit auf dem Blasmusiksektor“, bevor das Publikum beim „Hoch- und Deutschmeister-Regimentsmarsch“ nach dem Dirigat von Rettelbach freudig mitklatschte.

Es wird sicherlich nicht nur ein Wunsch des Dirigenten bleiben, dass das Publikum dem Klangkörper „gewogen bleiben möge“. Der lang anhaltende Applaus bewies, wie sehr alle Besucher das Konzert genossen hatten.

Brigitte Janoschka

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