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Dauer und Details zur Baustelle in Ainring

Vollsperre ab 25. Juli: Hallerstraße durch Perach wird saniert

Die Hallerstraße durch Perach braucht neue Wasserleitungen und ist deswegen ab 25. Juli dicht. Die Komplettsperre wird sinnvoll genutzt. Die Details zur Baustelle und Dauer im Überblick:

Ainring - Mit der bereits bestehenden Vollsperre der Reichenhaller Straße in Freilassing und der Sperre der Hallerstraße durch Heidenpoint und Perach ab 25. Juli müssen Verkehrsteilnehmer von Freilassing oder Ainring kommend auf die B20 ausweichen. Schleichwege sind mit Ausnahmen tabu - und die Polizei kontrolliert.

Sanierung Hallerstraße: Vollsperre ab 25. Juli

Spätestens Mitte Dezember 2022 ist die Hallerstraße wieder frei, erklärt Bürgermeister Martin Öttl gegenüber BGland24.de. Lässt es die Witterung zu, sogar früher. Die Maßnahmen des ersten Bauabschnitts wären in rund drei Monaten schaffbar. Dieser Bauabschnitt „Süd“ umfasst den Bereich von der Kreuzung Ziegelweg bis zur Bahnunterführung.

Der zweite Bauabschnitt „Nord“ nördlich der Bahnlinie bis zur Gemeindegrenze an der Kreuzung Westendstraße, Salzstraße soll 2023 umgesetzt werden. Die Maßnahme hat die Gemeinde laut Thomas Läpple aus dem Tiefbauamt jedoch noch nicht ausgeschrieben. Wann genau der zweite Teil umgesetzt wird, ist also noch unklar.

Ablauf der Sanierungsarbeiten an der Hallerstraße

  • Kanalsanierung
  • Bau der Absetzschächte
  • Bau der Rigolen für die Straßenentwässerung
  • Wasserleitungsbau
  • Aufbau des Breitband-Leerrohr Netzes und Arbeiten der externen Versorger
  • Straßenbau

Rundumerneuerung: Von der Wasserleitung bis zur LED Lampe

Die Komplettsperre nutzt die Gemeinde Ainring jedenfalls aufs Vollste aus: Die Gemeindewerke erneuern die bestehenden Trinkwasserhauptleitungen einschließlich der Hausanschlussleitungen. Die Grundstücksanschlüsse wurden bereits einer Einzelprüfung unterzogen, um auch in Zukunft die Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Am Schmutzwasserkanalnetz werden einige kleinere Schäden saniert.

Das Straßenentwässerungssystem wird nach den heutigen Vorschriften völlig neu aufgebaut. Damit soll das Oberflächenwasser der Straße beseitigt werden. Längslaufende Granitrinnen sammeln künftig das Wasser; von dort wird es in Absetzschächte eingeleitet und in Rigolen unterirdisch versickert.

Der Stromversorger Bayernwerk verlegt notwendige Erdkabel, um die teilweise noch oberirdisch geführten Leitungen zu ersetzen. Straßenlaternen werden durch neue LED Lampen ersetzt. Und für den zukünftigen Breitbandausbau verlegt die Gemeinde Leerrohre für ein Glasfasernetz. Jedes Grundstück wird dabei mit einem separaten Leerrohr-Paar erschlossen, in das zu einem späteren Zeitpunkt ein Glasfasernetz eingeblasen werden kann. Bei einem späteren Breitbandausbau muss dann die Straße nicht mehr aufgegraben werden.

Erster Bauabschnitt kostet 600.000 Euro

Sind die Leitungen verlegt, wird die Straße komplett neu hergestellt. Sowohl der Straßenbereich als auch der Gehweg werden neu asphaltiert. Beim Straßenbau entstehen für die Anlieger keine Kosten. Auch die Leitungen und Kanäle müssen die Anlieger nicht zahlen, außer es müssen Schäden an Kanal-Grundstücksanschlüssen oder bei den Wasserleitungshausanschlüssen saniert werden.

Dieser erste Bauabschnitt kostet circa 600.000 Euro brutto: der Straßenbau 375.000 Euro, Kanal 45.000 Euro, Wasserleitung 145.000 Euro und Speedpipenetz 30.000 Euro. Die Durchfahrt durch die Hallerstraße ist in diesem Zeitraum nur für Anlieger frei, soweit der Bauablauf dies zulässt.

ce (mit Material der Gemeinde Ainring)

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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