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Gute Nachrichten für Familien mit Kindern

Sperrt das Erlebnisbad Ainring 2021 wieder auf? So sieht das Konzept aus

Schwimmerbecken im Erlebnisbad Ainring.
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Schwimmerbecken im Erlebnisbad Ainring.

Das Ainringer Schwimmbad soll auch 2021 wieder aufsperren können. Wie der Schwimmbadbetrieb ablaufen soll und welche Neuigkeiten es vor allem für Kinder und Jugendliche gibt, wurde im Ainringer Gemeinderat beschlossen.

Ainring - Bereits im letzten Jahr hatte das Erlebnisbad Ainring ein eigenes Betriebs- und Hygienekonzept, um den Bürgern trotz der Corona-Pandemie ein Badeerlebnis zu ermöglichen. Auch dieses Jahr soll das Schwimmbad wieder aufsperren können. Dazu wurden im Gemeinderat am Dienstagabend (20. April) einige verbessernde Änderungen am Öffnungskonzept beschlossen.

Seitens des Freistaates gibt es bisher keine neuen Rahmenbedingungen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Badesaison 2020 sei das Hygienekonzept jedoch für den Gemeinderat überarbeitungsbedürftig gewesen. Das Konzept 2021 wurde zusammen mit dem Gesundheitsamt Berchtesgadener Land abgeklärt und vorbehaltlich etwaiger künftiger Änderungen genehmigt. 

Auch wenn die Vorbereitungen für die Badesaison bereits seit Anfang Februar laufen, wann und ob das Schwimmbad aufsperren kann, sei noch nicht klar. Die Hoffnungen sind aber groß, dass auch dieses Jahr die Bürger die Freizeitattraktion wieder nutzen können. 

Die folgenreichsten Änderungen für die neue Saison betreffen die Anzahl der erlaubten Badegäste und die Eintrittspreise. 2020 waren noch 775 Besucher pro Schicht erlaubt. Dabei waren mehrere begrenzende Faktoren ausschlaggebend. Im Ainringer Schwimmbad bestimmen vor allem die Wasserflächen die Anzahl der genehmigten Badegäste.

Ursprünglich ging man davon aus, dass sich etwa ein Drittel der Besucher gleichzeitig im Wasser aufhält, daher 775 Besucher pro Schicht. Zählungen hatten jedoch ergeben, dass es gerade einmal ein Viertel der Gäste gleichzeitig ins Wasser treibt. Für die Saison 2021 bedeutet dies also eine höhere Anzahl an genehmigten Badebesuchern. 1100 Gäste dürfen pro Schicht das Schwimmbad besuchen. Gerade für die heißen Tage ist dieser Anstieg eine Erleichterung. 2020 musste das Bad teilweise seine Tore vor dem Ansturm an Badegästen schließen. 2021 könnte dieses Problem damit gelöst sein, denn 2200 Gäste können damit pro Tag ins kühle Nass springen. 

Auch der Zwei-Schichten-Betrieb, der bereits am Ende der letzten Saison eingeführt wurde, hat sich bewährt und wird weitergeführt. 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Einzelumkleiden: Der vorgegebene Mindestabstand kann eingehalten werden, deswegen wird künftig jede zweite Kabine anstatt jeder dritten freigegeben.
  • Anzahl der Badegäste pro Schicht: 1.100 Gäste dürfen sich pro Schicht gleichzeitig im Schwimmbad aufhalten.
  • Zwei-Schichtbetrieb: Bis 13.30 Uhr, dann 14 bis 20 Uhr.
  • Eintrittspreise: 3 Euro pro Person pro Schicht. 
  • Freier Eintritt für:
  • Kinder und Jugendliche bis inklusive des vollendeten 18. Lebensjahres.
  • Schüler über 18 Jahren mit Schülerausweis.
  • Wiedereinführung der 12er Karte:
  • Erwachsene 30 Euro
  • Ermäßigt (Studenten, Ehrenamtskarteninhaber, Schwerbehinderte) 20 Euro 

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Gute Nachrichten gibt es vor allem für Kinder, Jugendliche und deren Eltern. Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der Eintritt ausnahmsweise frei. Nach zahlreichen Rückmeldungen von Familien mit Kindern, dass ein Schwimmbadbesuch relativ teuer werden kann, wenn die Kinder regelmäßig ins Schwimmbad gehen wollen, hat sich der Gemeinderat für diese Variante entschieden. Denn Saisonkarten, die vor allem für Familien einen günstigeren Schwimmbadbesuch ermöglichen, gibt es nach wie vor nicht. 

„Wir bieten nicht die vollen Attraktionen an in unserem Erlebnisbad. Es heißt Erlebnisbad Ainring, aber so ein großes Erlebnis ist es nicht, wenn die Attraktionen nicht im Betrieb sind. Wir dürfen aus Infektions-Schutzgründen die Attraktionen zum Großteil nicht in Betrieb nehmen, das sind aber genau die Sachen, die Kinder und Jugendliche hernehmen. Von daher ist dann letzte Woche der Empfehlungsbeschluss ausgesprochen worden vom Finanzausschuss, dass man Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18 Lebensjahr ausnahmsweise heuer, weil Corona usw. freien Eintritt gewährt und über 18-jährigen Schüler auch freien Eintritt“, so Thomas Schlosser, der zuständige Sachbearbeiter im Gemeinderat. 

Aber nicht nur die Rückmeldungen der Eltern hatten zu dieser Entscheidung geführt, auch, „weil eben die Kinder und Jugendliche schon sehr stark von den pandemie-bedingten Folgen betroffen sind, ich sag bloß Schulschließungen, Kontaktverbote, ich glaube, dass es für Jugendliche schon schlimmer ist, einschränkender ist, als jetzt für unsereins“, so Schlosser weiter.  

Außerdem werde wieder die sehr beliebte Zwölfer-Karte für Erwachsene eingeführt. Hier sei der elfte und zwölfte Eintritt praktisch frei, das sei auch schon vor Corona so gewesen. Die freien Eintritte würden sich aber auch bei den Kosten bemerkbar machen. Bereits 2020 waren die Kosten des Erlebnisbades höher als in den Jahren zuvor. Von Eintrittstests war im Gemeinderat nicht die Rede. Ob diese Auflage noch von seitens des Freistaats Bayern kommt, ist unklar.

ce

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