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Jetzt beginnt der Kampf gegen das Grundwasser

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Ainring - Nach dem Hochwasser kämpfen Heidenpoint und Ainring jetzt mit dem Grundwasser, welches es von unten nach oben drückt. Jetzt fordern die Anwohner Maßnahmen.

Diese Problematik beschäftigt die Einwohner der beiden Ainringer Ortsteile regelmäßig nach Überflutungen oder Starkregen. Betroffen sind vor allem die Gebäude westlich der Hallerstraße, geologisch bedingt durch die Fließrichtung des Grundwassers.

Teilweise sind derzeit oft bis zu zwei leistungsstarke private Pumpen in den vollgelaufenen Kellern der Häuser im Dauereinsatz, denn unaufhörlich dringt Grundwasser nach. Mit Schläuchen wird das Wasser in die Straßengullys geleitet.

Betroffen ist auch die Bahnunterführung in Perach, die zwar offiziell gesperrt ist, doch so manche Autofahrer ignorieren die Absperrung und wagen die Durchfahrt. Weniger Glück hatte unmittelbar nach dieser Aufnahme ein Radfahrer, der versuchte, mit viel Schwung durchzukommen und mitten in der Unterführung in der öligen Lache buchstäblich „baden" ging.

Den einzigen Vorteil aus dem sintflutartigen Regen der vergangenen Woche sehen die ansonsten erheblich verkehrsgeplagteren Anwohner an der Hallerstraße, dass jetzt bedeutend weniger Kraftfahrzeuge durch die beiden Ortschaften rollen. Dennoch: Bei ortskundigen Verkehrsteilnehmern hat sich herumgesprochen, dass die westseitige Unterführung zwischenzeitlich wasserfrei ist und dieser verhältnismäßig kleine Umweg nur allzu gerne in Kauf genommen wird.

Bewohner fordern jetzt Maßnahmen

Wie aus einer Insiderquelle zu erfahren, wollen sich die Peracher und Heidenpointer jetzt zusammentun und von der Gemeinde ernsthafte Maßnahmen fordern, um künftige Überflutungsgefahren von ihren Anwesen weitgehendst abzuwenden. Diese sollen jenseits der B 304 beginnen, unter Einbezug des Naturschutzgebietes Ainringer Moos. Um die Thematik öffentlich zu beraten, soll demnächst eine Versammlung beantragt werden. Gefordert wird die Teilnahme von Bürgermeister, Gemeinderäte, Tiefbauamt, Behörden des Landratsamtes, des Wasserwirtschaftsamtes und weitere Experten.

schl

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