Umweltausschuss

Grüngutverwertung im Fokus der Beratungen

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Im Bauhof Mitterfelden herrscht an den Öffnungstagen und -zeiten beim Entsorgen von Gartenabfällen an den Containern stets reger Betrieb.

Ainring - In der Sitzung des Umweltausschusses thematisierte Bürgermeister Hans Eschlberger die Grüngutverwertung im Landkreis Berchtesgadener Land und in seiner Gemeinde Ainring.

Die Kreisaufgabe der Grüngutverwertung sei auf die Gemeinde delegiert worden, in denen unterschiedliche Entsorgungssysteme praktiziert würden. „Wir, in Ainring, haben jedenfalls eine gute, überschaubares Trennung und Entsorgung für Grüngutabfälle“, betonte Eschlberger.

Bei einer Informationsveranstaltung im Landratsamt sei über ein Gutachten zur Sinnhaftigkeit einer Biotonne im Berchtesgadener Land berichtet worden, ein endgültiges Ergebnis werde demnächst im Landratsamt vorgestellt.

Angenommen werden außerdem in getrennten Behältern bzw. Containern Altkleider/Schuhe, Altglas, Kleinbatterien, sauberes Styropor, sortenreines Schrott/Altmetalle, Bauschutt in Kleinstmengen, Altfette/Altspeiseöle, CDs ohne Hüllen, elektrische Kleingeräte und Gasentladungslampen.

Um die Grüngutverwertung im Landkreis auf einen einheitlichen Standard zu bringen, führte der Bürgermeister fünf Kriterien auf: Überwachte Annahmestellen, Annahme durch ausgebildetes Fachpersonal, Trennung der biogenen Abfälle in „Grüngut“ und „holziges Material“, gemeinsamer Verwertungsweg für das Berchtesgadener Land und einheitlicher Preis. Um all dies dauerhaft ordnungsgemäß umzusetzen, wäre es wünschenswert, wenn es im Landkreis eine eigene Verwertungsanlage geben würde. Momentan werde speziell über den Standort Bischofswiesen – Winkl nachgedacht. Der Landkreis sei aber offen für Vorschläge an einen anderen geeigneten Standort.

Verschiedentlich wurde von Ausschussmitgliedern Vorschläge zur Verwertung von Grüngut ins Gespräch gebracht, so auch eine große Biogasanlage bei einem landwirtschaftlichen Anwesen. Davon riet jedoch Hans Eschlberger wegen nicht sortenreiner Anlieferung ab. Die zusätzliche Arbeit der Sortierung von verunreinigtem Grüngutes sei keinem Landwirt zumutbar.

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