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 „In einem Bächlein helle …“

Forellen im neugeschaffenen Hammerauer Mühlbach

Erster Bürgermeister Martin Öttl und Geschäftsführerin Katharina Eisl vom Stahlwerk Annahütte packen mit an beim Aussetzen der Fische.
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Erster Bürgermeister Martin Öttl (links) und Geschäftsführerin Katharina Eisl vom Stahlwerk Annahütte (zweite links) packen mit an und helfen Züchter Michael Sporrer von der Fischzucht Alpenland (zweiter von rechts) und Vereinsvorstand Kurt Wiesbacher (rechts) beim Aussetzen der Fische. Gewässerwart Christian Raith (hinten rechts) und Kinder aus der Saalachau schauen zu.

Ainring - Der Fischereiverein setzte rund zwei tausend Bach- und Regenbogenforellen im neugeschaffenen Hammerauer Mühlbach ein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Frei nach dem bekannten Lied von Franz Schubert „Die Forelle“ wurden Anfang Mai zwei tausend Fische in der Saalachau eingesetzt. Ob die Forellen „launisch“ sind oder nicht, konnten die Anwesenden vor Ort nicht begutachten, doch insgesamt waren alle Beteiligten froh darüber, dass der Bach nun wieder mit Fischen bevölkert wird.

Das Jahr 2020 war im Bereich der Saalachau in der Gemeinde Ainring geprägt von einer regen Bautätigkeit: der Neuanlage des Hammerauer Mühlbaches. Das Stahlwerk Annahütte hatte einen Teil des Baches im Werksgelände verrohrt, um ein neues Wasserkraftwerk errichten zu können und noch mehr nachhaltigen Strom zu produzieren. Als Ausgleichsmaßnahme dafür wurde der Werkskanal komplett renaturiert und wunderbar gestaltet.

Während der Baumaßnahme wurde der Wasserspiegel auf ein Minimum abgesenkt und die darin lebenden Fische wurden schonend entnommen und umgesetzt. Das Konzept des neuen Baches sieht neben Altwassern und Biotopen auch Flachwasserzonen und verschiedene Ruhebereiche mit Wurzelstöcken und Baumstämmen vor. Das neu geschaffene Ökosystem soll neben Fischen auch Kleinlebewesen wie Krebsen sowie Pflanzen einen idealen Lebensraum bieten.

Bereits im Spätherbst wurden einige tausend Fische eingesetzt. Anfang Mai nun wurden erneut zwei tausend Bach- und Regenbogenforellen zwischen 5 und 10 cm Größe eingesetzt. Alle Fische stammen aus der Reichenhaller Fischzucht „Alpenland“ von Michael Sporrer. „Die Fische stammen aus der Region, sind an unser Klima und das Wasser gewohnt, und sind ausnahmslos von hoher Qualität.“, lobte der Vorsitzende des Vereins, Kurt Wiesbacher, den Züchter.

Die Geschäftsführerin des Stahlwerks Annahütte, Katharina Eisl, und der Erste Bürgermeister der Gemeinde Ainring, Martin Öttl, ließen es sich nicht nehmen, die neuen „Bewohner“ der Saalachau zu begrüßen. Gemeinsam mit vielen Kindern und Vereinsfunktionären halfen sie mit und entließen die Forellen in ihre neue Heimat.

Martin Öttl und Kurt Wiesbacher bedankten sich bei Kathi Eisl für deren Engagement. „Es ist ein wunderbarer Platz in unserer Gemeinde entstanden. Nicht nur die Anwohner in der Saalachau, sondern auch viele Menschen erfreuen sich an diesem wunderbar gestalteten Stück Bachlauf. Die Annahütte hat damit nicht nur der Natur geholfen, sondern auch uns Menschen.“, so Öttl. Kurt Wiesbacher schloss sich den Dankesworten an und betonte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Stahlwerk. Wie im Herbst hatte der Betrieb die Kosten für die jungen Fische komplett übernommen.

Die Fische werden nun ca. zwei bis drei Jahre brauchen, bis sie ausgewachsen sind. Deren Zahl wird sich bis dahin wieder reduzieren, denn die Forellen sind auch Nahrungsquelle für Fischotter, Fischreiher oder andere Räuber. In jedem Fall sind sie aber eine Bereicherung der Fauna im neuen Hammerauer Mühlbach.

Pressemitteilung Gemeinde Ainring

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