Grünes Licht für Gewerbeansiedlung in Ainring

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Aus nördlichem Blickwinkel auf die künftige Gewerbeansiedlung in Mitterfelden. Das unebene Gelände ist derzeit noch völlig mit Sträuchern, kleineren Bäumen und Gestrüpp bedeckt.

Ainring - Nachdem fast alle Hürden überwunden wurden, geht es nun in die entscheidende Phase: Die Firma Berger Tunnelbau wird wahrscheinlich östlich des Penny-Marktes anbauen.

Von einer Gewerbeansiedlung östlich des Penny-Marktes in Mitterfelden ist bereits seit zwei Jahren die Rede. Konkret handelt es sich um die Bewerbung der Firma Berger Tunnelbau. Nun geht es nach einigen gemeisterten Hürden in die entscheidende Phase. Die im Zuge der öffentlichen Auslegung und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen wurde zuletzt in der öffentlichen Bauausschusssitzung abgewogen. Laut Geschäftsordnung galt es nun im Gemeinderat den Feststellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan und zur „2. Erweiterung Bebauungsplan Mitterfelden A“ jeweils in der Fassung vom 16. Juni zu treffen.

Bauamtsleiter Thomas Fuchs nahm deshalb nur kurz Stellung, erörterte die wichtigsten Eckpunkte, wie unter anderem auch die ökologische Ausgleichsfläche und die Versorgungsleitungen. Die Frage von Martin Strobl, ob die Ausgleichsfläche von der Gemeinde oder vom Bauwerber käuflich erworben worden sei, antwortete Fuchs, es sei günstiger, wenn die Gemeinde die 2.430 Quadratmeter große Ausgleichsfläche im Peracher Moos zur ökologischen Aufwertung erwerbe und dann zunächst für 25 Jahre an die Firma Berger Tunnelbau verpachte. Diese Konstellation sei für die Gemeinde die günstigere Lösung.

Wie nicht anders zu erwarten, fiel die Abstimmung einhellig aus. Zu dem neuen Gewerbe in Mitterfelden informierte Bürgermeister Hans Eschlberger, dass es sich bei Berger Tunnelbau um eine Spezialfirma und außerordentlich aufstrebenden Betrieb handle. Die Firma sei weltweit tätig, wie unter anderem in Russland, Chile, Australien. Im Mitterfeldener Firmensitz werden 14 Mitarbeiter tätig sein.

Unproblematisch beurteilten Bauverwaltung und Gemeinderäte den Bauantrag von Josef Galler, was sich auch in den einstimmigen Akzeptanz verdeutlichte. Galler beabsichtigt auf seinem Grundstück in Bruch 6 eine landwirtschaftliche Berge- und Maschinenhalle mit dem Ausmaßen von zirka 31 x 15 m zu errichten. Die Wandhöhe ist laut Planung mit 6.55 m angegeben. Es soll ein Satteldach mit 17 Grad Neigung mit einer Eindeckung in Faserzement-Wellplatten ausgeführt werden.

Bauamtsleiter Thomas Fuchs, der über dieses Vorhaben berichtete, zeigte auf, dass sich das besagte Grundstück mit der Flurnummer 2259 im Außenbereich gemäß Paragraf 35 BauGB befinde, die Erschließung in allen Belangen gesichert sei und nachbarliche Einwände der Gemeinde nicht bekannt seien. Das Bauamt habe in seinem Beschlussvorschlag die geplante Maßnahme als vertretbar eingestuft.

Nachdem sich keine Wortmeldungen aus der Sitzungsrunde ergaben, schloss sich das Gremium dem Beschlussvorschlags der Verwaltung an. Demnach wird das gemeindliche Einvernehmen zum vorliegenden Antrag von Josef Galler erteilt unter der Bedingung, dass die Privilegierung der Baumaßnahme in Art und Größe am vorgesehenen Standort vom Amt für Landwirtschaft sowie der Unteren Bauaufsichtsbehörde bestätigt wird.

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