Ehrengäste und Prominenz folgten der Einladung von Thomas Berger und seiner Gattin Eva-Maria

Erstes Bayern Chalet feierlich eingeweiht

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Ainring - Mit Prominenz der Volksmusik-Szene feierte Thomas Berger die Eröffnung seines ersten Bayern-Chalets. Unter den Gästen fand sich unter anderem Karl Moik und Margot Hellwig.

Der Ainringer Gastwirt Thomas Berger ist landauf, landab bekannt für unternehmerische Tatkraft und stets auf der Suche nach neuen Konzepten, aber auch bisweilen im Umfeld eine Reizfigur. Hilfreiche Unterstützung bekommt er von seiner Familie, insbesondere Gattin Eva-Maria, die ihn freilich zu gegebener Zeit manchmal sogar einbremsen muss.

Zweifellos eine richtige Entscheidung hat Thomas Berger getroffen, den vorhandenen und nicht gerade touristisch besonders verwertbaren Campingplatz mit erheblichem finanziellen Aufwand in ein „Chalet-Dorf" umzuwandeln. Dieser Tage fand nun die Einweihung des ersten Chalets statt, benannt nach „Ainring" und hierzulande in aller Munde durch einen jüngst noch glimpflich verlaufenen Blitzeinschlag, den Thomas Berger und ein Handwerker unmittelbar miterlebten. Auch das zweite Gebäude – „Salzburg" – ist zwischenzeitlich nahezu fertig gestellt.

In einem großem, aber auch würdigem Rahmen wurde die Weihe des „Ainring-Chalets" vollzogen. In Anwesenheit eines ARD-Fernsehteams für die Sendung „Brisant" gehörte das Augenmerk auch den prominenten Freunden der Berger-Familie: Zu einem aus der volksmusikalischen Szene Sängerin Margot Hellwig, zum anderen nach langem Krankenhausaufenthalt dem einstigen „Musikantenstadl"-Moderator Karl Moik und seiner Gattin Edith. Für Moik war es nach einer schlimmen Krankheitsphase erstmals, dass er wieder eine Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung annahm und damit auch die jahrzehntelange Verbundenheit mit der Familie Berger zum Ausdruck brachte. Vor laufender Kamera schnappte sich Thomas Berger sein Akkordeon und sang gemeinsam mit seiner Eva-Maria einige zu Herzen gehende Ständchen von Partnerschaft und der „Liab`.

Blick von der Galerie ins Wohnzimmer mit naturgeöltem Holzboden.

Auf der Terrasse des auf dem Hanglage-Areals gelegenen Gasthauses „Zur Einkehr" fanden sich mittlerweile zu einem Stehempfang die geladenen Gäste ein, darunter der ehemalige Landrat Martin Seidl, die Gemeinderäte mit Bürgermeister und weiters unter anderem zahlreiche persönliche Freunde des Unternehmerpaares. Thomas Berger bedankte sich bei der Gelegenheit, dass seine Idee von den Räten und Verwaltung unterstützt worden sei und er dafür seinen Dank ausspreche. Großes Lob gelte auch den Architekten, Handwerkern, Lieferanten und seinem Büro, insbesondere Peter Pötzl. Mit einer Portion Humor gewürzt erzählte Berger kurz aus der Familiengeschichte. Auch, dass sein Vater die erste öffentlich zugängliche Sauna in der Gemeinde Ainrng gebaut habe.

Bürgermeister Hans Eschlberger gratulierte zum ersten fertiggestellten Chalet. Er sehe für die Gemeinde Ainring einen weiteren Mosaikstein für die Belebung der Tourismuslandschaft, speziell für den Rupertiwinkel. Eschlberger wünschte viele zufriedene Gäste und guten wirtschaftlichen Erfolg. „Ich freue mich auch, dass auf diesem ersten Ainringer Schwimmbad-Standort nun eine Erholungslandschaft ersten Ranges entstehen kann", so der Bürgermeister, der den Fleiß und unternehmerischen Einsatz der Familie Berger würdigte. Nachdem das erste Chalet den Namen „Ainring" trägt, überreichte er zur Erinnerung bzw. für eine mögliche Wandzierde des Gebäudes an Thomas Berger das Ainringer Gemeindewappen.

24 Chalets mit Pool und Saunahäuschen

Architekt Dipl-Ing. Hans Romstätter verdeutlichte in seiner Ansprache die zielstrebige Alternative für die Bebauung des Geländes als einmaliges Projekt in der hiesigen Region mit der Voraussetzung einer starken Fantasie und unbändigen Glaubens an die Idee, die auch an die Planer große Anforderungen stellte. Romstätter verheimlichte nicht den zuweilen sehr holprigen Weg, dass anstelle der Campingwägen nun komfortable Häuser entstehen und das bestehende Wirtshaus Gesellschaft durch ein Badehaus bekommt. Veranstaltungs-, Wirtschafts- und Personalgebäude, Badepool und mehrere Saunahäuschen ergänzen die angedachten teils unterschiedlichen 24 Chalets, in der Endausbaustufe stünden dann knapp 180 Betten zur Verfügung. Das bisher für Aufruhr sorgende Wasser werde positiv verwandelt. „Wir machen zwei schöne Naherholungsseen daraus", betonte der Architekt aus Traunstein, der von seinem Büropartner Regierungsbaumeister Dipl. Ing. Anton Zeller die besten Grüße übermittelte mit dem Dank für die gute Zusammenarbeit.

Erstes Bayern Chalet mit hoher Prominenz eingeweiht

Nach der Überreichung eines Modells vom Flächenplan an das Unternehmerpaar begaben sich alle Anwesenden zu dem einzuweihenden Chalet. In landschaftsgebundener Bauweise weist das Gebäude eine geräumige Wohnfläche von 120 Quadratmeter auf. Zum gemütlichem Ambiente tragen handgefertigte Einbaumöbeln aus Zirbenholz bei. Es besteht Schlafmöglichkeit für sechs Personen, Galerie, Küchenzeile mit allen notwendigen Einrichtungen, Badezimmer, Sauna aus Bergzirbe und massivem Ahornholz, naturbelassen mit Panoramafenster, Terrasse ausgestattet mit Sitzmöbeln.

Die kirchliche Weihe mit Segnung vollzog Pfarrer Hans-Hermann Holm-elin. Das gespannte weiß-blaue Band zum Eingang durchschnitt Karl Moik und damit war der Weg frei zur offiziellen Eröffnung und Besichtigung, die rege in Anspruch genommen wurde. Der Abschluss der gelungenen Einweihungsfeier, zu der auch die vom Funk und Fernsehen bekannten „Alpbacher Bläser" aus Alpbach mit hervorragender musikalischer Qualität beitrugen, bildete ein delikates Abendessen in Bergers Gasthaus „Zur Einkehr". Zu später Stunde verabschiedeten sich die Gäste von den Gastgebern mit Dank und Anerkennung für das bereits Geschaffene. Am Donnerstag brachte das 1. Deutsche Fernsehen (ARD) in der Sendung „Brisant" einen Beitrag von diesem Ereignis in Ainring.

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