Pressemitteilung Dr. Bärbel Kofler, MdB

Bärbel Kofler besucht Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei

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Dr. Bärbel Kofler mit Institutsleiter, Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner

Ainring - Die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler besuchte das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring.

"Als zentrale Fortbildungsstätte der bayerischen Polizei hat diese Bildungseinrichtung eine wichtige Rolle für die Polizistinnen und Polizisten im Freistaat Bayern inne, daher freue ich mich über die Möglichkeit, mir ein aktuelles Bild über die Situation der Weiterbildung, der vielfältigen Sonderaufgaben und des Ausbildungsseminars Spitzensports Winter machen zu können", so Kofler bei der Begrüßung durch den Institutsleiter, Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner. Sehr interessiert zeigte sich Bärbel Kofler an der umfangreichen Dokumentationsausstellung zur durch die Zeit des Nazi-Regimes belasteten Geschichte des ehemaligen "Reichsflughafen" in Ainring, auf dem sich nun das BPFI befindet. "Wir arbeiten fortlaufend daran, dass dieses dunkle Kapitel der Vergangenheit des Geländes nicht in Vergessenheit gerät", so Rainer Esterer, der die Ausstellung betreut.


Im sich anschließenden Gespräch mit der Weltcup-Gesamtsiegerin und Olympiamedaillengewinnerin im Snowboardrace, Ramona Hofmeister, ließ sich Bärbel Kofler die Spitzensportförderung im Wintersport der Bayerischen Polizei erläutern. Für Institutsleiter Holzner bietet die Polizei eine sehr gute Möglichkeit, neben einer sportlichen auch eine zukunftssichere berufliche Karriere aufzubauen."Wir unterstützen unsere Spitzensportler auf beiden Gebieten, durch die auf fünf Jahre gestreckte Ausbildung haben unsere Athletinnen und Athleten ausreichend Zeit, den hohen Trainingsaufwand in ihren Sportarten zu betreiben und gleichzeitig eine Ausbildung mit Aufstiegsperspektiven abzuschließen", so Holzner. Für die vielen Kolleginnen und Kollegen sind die Leistungen der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler Motivation für die eigene Ausbildung und Ansporn für den wichtigen Dienstsport. Ramona Hofmeister berichtete von ihrem gerade abgeschlossenen Praktikum bei der Polizeiinspektion in Traunstein und äußerte die Hoffnung, dass der Snowboard-Weltcup und die Weltmeisterschaft in der kommenden Saison in Zeiten einer Pandemie auch durchgeführt werden können. Die Snowboarderin würde sich, genauso wie ihre 43 Kolleginnen und Kollegen im Spitzensportprogramm in Ainring freuen, ihren Trainingseinsatz in Wettkämpfen zeigen zu können.

Die Verbreitung des Coronavirus und die damit verbundene, zeitweilige Schließung des BPFI als Fortbildungsstätte war das nächste große Thema des Besuchstermins.Die Polizeifachlehrer des BPFI konnten ihr Wissen direkt zum Einsatz bringen, da durch sie am Institut der Führungsstab Corona des Ärztlichen Dienstes der Bayerischen Polizei gebildet wurde. Der Führungsstab koordiniert zum Beispiel effektiv den Informationsfluss und die Beschaffung, betreibt die interne Öffentlichkeitsarbeit zu polizeilichen Fragen zur Corona-Pandemie, ist zuständig für Kräftemanagement, erteilt Aufträge, arbeitet medizinisch-juristische Fragestellungen auf und unterstützt die Führung. Ziel der Arbeit des Ärztlichen Dienstes ist in dieser Pandemie, die Einsatzfähigkeit der Bayerischen Polizeikräfte sicherzustellen. Der Führungsstab ist der Knotenpunkt, über den die praktische Abwicklung läuft. Bärbel Kofler dankte den Mitgliedern des Führungsstabs ausdrücklich für deren Einsatz in der aktuellen Krise.


Als spannenden letzten Programmpunkt ihres Besuchs konnte sich Bärbel Kofler, die in ihrer Funktion als Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung viel mit gesellschaftlichen Entwicklungen im Ausland, aber auch in Deutschland befasst ist, über die Ausbildung in den Seminaren für Führungskräfte informieren. "Es ist gut zu hören, dass die bayerische Polizei hier in Ainring die Möglichkeit hat, ihre Führungskräfte und Mitarbeiter in der Kommunikation zu schulen. Die Reflexion über die eigene Arbeit, die in Seminaren angestoßen wird, ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen wichtig. Es ist richtig, dass die Bayerische Polizei sich aktiv um die sozialen Kompetenzen ihrer Einsatzkräfte kümmert", betonte Kofler.

Zum Abschluss dankte die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Institutsleiter Holzner für die umfassende Darstellung der Aktivitäten der BPFI.

Pressemitteilung Dr. Bärbel Kofler, MdB

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