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Sternsinger helfen Kindern

42 Kinder und Jugendliche in „St. Severin“ ausgesandt

v.l. Kilian, Maximilian, Simon, Bene.
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v.l. Kilian, Maximilian, Simon, Bene.

Trotz diverser Beschränkungen wegen Corona konnte Pfarrer Wernher Bien 42 „Weise aus dem Morgenland“ für seine Pfarrei „Mariä Himmelfahrt im Pfarrzentrum „St. Severin“ aussenden. Für die Teilnehmer an der Sternsinger-Aktion unter dem diesjärhigen Thema „Gesund werden – gesund bleiben.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ainring/Mitterfelden - Ein Kinderrecht weltweit“ mit Segen bringen und Spenden sammeln, ist ein Hygienekonzept ausgearbeitet worden. Das oberste Gebot dabei lautet natürlich Vorsicht und Abstand halten. Im Innenhof des Pfarrzentrums „St. Severin“ versammelten sich die Mädchen und Buben zusammen mit den erwachsenen Begleitern (Kamele). Pfarrer Wernher Bien gab dabei Hinweise zum Hygienekonzept und erinnerte die Gruppen , an ihr Gebiet.

Im Pfarrsaal wurde der Aussendungsgottesdienst mit dem Lied „Die Heil’gen Drei König“ eröffnet. Der Seelsorger erläuterte, er haben den Sternsingerfilm mitgebracht, damit man wisse, für was man bei den Häusern sammle. Er präsentierte den Fernsehreporter Willi Weitzel, der diesmal nicht selbst in Afrika wegen Corona war. Den Film drehten drei in Afrika lebende Kameraleute. Das Team drehte im Südsudan, Ägypten und Ghana. Und besuchten Sternsinger-Projekte, wo es um das Thema Gesundheit geht. „Hilfe für Kinder, die krank sind, die einen Unfall hatten oder sonst medizinische Hilfe benötigen und auch darum, wie Kinder gesund bleiben können“, sagte Weitzel. Die Sternsinger unterstützen zwei Krankenhäuser im Südsudan.

Vor einer Kinderstation hatte Weitzel einen Videochat mit Tatjana, die erläuterte, dort seinen Kinder unter fünf Jahren untergebracht. Hauptsächlich Kinder mit starker Lungenentzündung mit Malaria oder auch stark unterernährt., weil die Familien nicht genug zum Essen haben. Weitzel fügte an, das Land gehöre zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Tatjana erklärte, 80 Produzent der Bevölkerung lebe unter der Armutsgrenze, dies bedeute ganze Familien haben weniger als zwei Euro pro Tag zur Verfügung. Auf dem Sternsinger-Plakate ist der Bub Benson abgebildet, dieser war auch auf der Krankenstation und war von einem Mangobaum gefallen und dabei sind Holzsplitter in seinem Hintern stecken geblieben. Seine Mutter war drei Stunden zum Krankenhaus unterwegs, jetzt geht’s es ihm aber wieder gut. Tatjana sagte: Wir haben unendliche viel Mangobäume, viel Familien leben auch davon, ihre Mangos zu verkaufen und die Kinder müssen dazu auf die Bäume klettern und die Mangos pflücken.

Viele Kinder fallen schon mal runter und haben dann ganz komplizierte Beinbrüche und kommen ins Krankenhaus.“ Die Sternsinger und Begleiter sangen dann das Lied „Stern über Betlehem“ unter Orgelbegleitung von Kristian Aleksic. Anschließend sprachen vier Könige die Fürbitten, dem sich ein gemeinsam gebetetes Vaterunser anschloss. Der Seelsorger segnete danach das Salz schüttete das „weiße Gold“ in das Wasser und segnete dieses. Schließlich erhielten noch Weihrauch, Kreide und Kohle sowie die Aufkleber den Segen. Am Ende des Gottesdienstes erklang aus den Kehlen das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche“. Jede der Sternsingergruppen mit ihrem jeweiligen erwachsenen Begleiter machte sich. Ausgestattet mit Stern, Rauchfass, Kreide, Aufklebern und Ammelbüchse, danach auf den Weg unter dem Motto Sternsingeraktion „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.“

Ihre Botschaft beim Besuch der Haushalte in diesen Tagen lautet: „Christus segne dieses Haus“. Mit dem einprägsamen Kreidezeichen „20*C+M+B*22“ bringen die Sternsinger in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den weihnachtlichen Segen. Zugleich sammeln sie Spendengelder für die 64. Sternsingeraktion, die an das Kindermissionswerk gehen. Auf ihrem Gang durch die Pfarrgemeinde hoffen Sternsinger auf offene Türen, Herzen und Hände, damit Kinder es weltweit und besonders in Afrika leichter haben.

Pressemitteilung Andreas Pils

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