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40 Jahre Schützenhaus Ulrichshögl bei Ainring

Schützengesellschaft feiert Jubiläum mit Wein- und Bierfest im Freien

v.l.  Franz Schindler (Adelstetten), Andreas Huber (SGU) Markus Burgthaler (Perach).
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v.l. Franz Schindler (Adelstetten), Andreas Huber (SGU) Markus Burgthaler (Perach).

Die Schützengesellschaft Ulrichshögl feierte das Jubiläum der Fertigstellung des Schützenhauses, das sich heuer zum 40. Mal wiederholte.

Ainring - Aus diesem Anlass hat der Verein ein Weinfest organisiert zu dem auch Andreas Traunfellner vom gleichnamigen Weingut aus Langenlois aus dem niederösterreichischen Kamptal angereist war. Schützen- und Dorfvereine kamen zum Fest, ebenso 2. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer. Zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle Ainring.

40 Jahre Schützenhaus Ulrichshögl bei Ainring: Schützenmeister begrüßt Gäste

Den Wetterprognosen folgend stellten die Schützen zwei Zelte für die Besucher sowie ein Zelt für die Musikkapelle Ainring auf. Dieser Mehraufwand zeigte sich bald nach der Eröffnung als die richtige und notwendige Entscheidung. Zu Beginn begrüßte 1. Schützenmeister Andreas Huber zur Feier 40 Jahre Schützenhaus alle recht herzlich, besonders die Vertreterin der Gemeinde Ainring, 2. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer, die Vorstände der Dorfvereine, die benachbarten Schützen- und Patenvereine. Weiter kündigte er noch den Besuch des niederösterreichischen Weinbauern an und dankte der Brauerei Wieninger für die vier Jahrzehnte währende Unterstützung.

Selbstbedienung war an einer Hütte, wo verschiedene Sorten Weine als Achterl oder Vierterl ausgeschenkt wurden. So nach und nach wurden die Gäste an den Biertischgarnituren mehr und junge Damen und Burschen gingen mit Körben in denen sich Flaschenweine in verschiedenen Sorten befanden oder Kisten mit Wasser, Spezi, Apfelschorle und Bier durch die Reihen. 

Musikkapelle Ainring spielt auf

Neben dem Schützenhaus waren Schützenfrauen fleißig, in dem sie schmackhafte Speck, Käse- und gemischte Platten bereiteten. Die Musikkapelle Ainring spielte Melodien wie „Olympia-Polka“, „Aus Böhmen kommt die Musik“, „Ein halbes Jahrhundert“ sowie weitere traditionelle Blasmusikstücke

Nachdem das Dach über dem KK-Pistolenstand undicht war und erst vor Kurzem aufwändig saniert wurde, hatten die Schützenmeister Franz Schindler von der SG Edelweiß Adelstetten und Markus Burgthaler von der SG Almenrausch Perach mit einem Geschenk für die Renovierung aufzuwarten. 1. Schützenmeister Andreas Huber bekam Pinsel sowie einen kleinen Farbeimer.

Regen kann Stimmung nicht trüben

Schon bald nach Beginn setzte der Regen ein und prasselte stark auf die Zeltdächer. Gerhard Jaksch nahm eine Besen zur Hand und stieß diesen an das oben, damit das Gewicht nicht mehr so schwer war. Ein Sprechen war wegen der Lautstärke des Regens nicht möglich, deshalb verzichtete 2. Bürgermeisterin Bernauer auf ein Grußwort. Untereinander an den Tischen hörte man sich und daher wurde angeregt geplaudert.

Vereinschef Huber mischte sich unter die Leute und unterhielt sich besonders mit den Mitgliedern der Patenvereine von der SG Dorflinde Surheim, SG Höglwörth-Anger und SG Eichenlaub Straß. Bis fast 23 Uhr intonierte die Musikkapelle Ainring Märsche, Walzer und Polkas und danach war noch lang nicht Schluss und die Gäste saßen beim Ratschen zusammen.

Geschichte Vereinsheim

Nach Grundstückserwerb, Planung mit Baugenehmigungen vom 1.Schützenmeister Peter Edfelder und 2. Schützenmeister Peter Götzinger vorbildlich vorbereitet, erfolgte am 1.Dezember 1979 der 1. Spatenstich. Die Bauleitung hatte Ingenieur und Schützenbruder Hans Waldhutter inne. 

Feierten die Schützen am 24. Oktober 1980 den Rohbau mit einem Richtfest, konnten sie vor 40 Jahren, am 19. Mai 1982, im mittlerweile abgerissenen Ainringer Hof die Fertigstellung zelebrieren.

Viel Idealismus, vorbildlicher, unermüdlicher Einsatz und gemeinschaftlicher Zusammenhalt der Ulrichshögler Schützen machte eine erfolgreiche Bewältigung des Vereinsdomizils möglich. 

Am Tag darauf, an Christi Himmelfahrt, versammelte sich die Festgesellschaft erneut am Aininger Hof, unter anderem mit Spitzenfunktionären des Landesschützen- und Bezirksschützenverbandes mit Salzburger Gästen, bei herrlichstem Wetter und angeführt von der Musikkapelle Ainring ging es bergauf zum neuen Schützenhaus.

Die Einweihung  mit vielen Teilnehmern nahm der Ainringer Ortspfarrer Josef Maier vor. Aus diesem Grund wurde sogar die eigentlich anstehende Erstkommunion in der Pfarrei auf den darauffolgenden Sonntag verschoben. 

Anschließend hatten die Besucher beim „Tag der offenen Tür“ die Möglichkeit, das neue Domizil der Ulrichshögler Schützen kennenzulernen. 

Drei Schießsportmöglichkeiten bietet diese Anlage: Im oberen Stockwerk sind zehn Stände für Kleinkaliber-Gewehre 50 Meter und im Erdgeschoss befinden sich sechs Stände für KK-Pistole 25 Meter. Im Keller sind 14 Stände  auf 10 Meter für Luftgewehr und Luftpistole. Für den gesellschaftlichen Teil des Schützenlebens gibt es einen Aufenthaltsraum sowie eine kleine Küche.

Durch den Bau des Schützenheimes konnte damals die SGU ihre Mitgliederzahl mehr als verdoppeln. Heute hat die SG Ulrichshögl einen hochmodernen Schießstand ist froh über die Selbstständigkeit und Freiheit.

Andreas Pils

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