Antrag: Thundorf braucht Kleinsporthalle

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Eine der vordringlichen Aufgaben: Am Grundschulstandort Thundorf soll eine Kleinsporthalle gebaut werden.

Ainring - Die Gemeinde richtete an die Regierung von Oberbayern einen Antrag auf Anerkennung einer förderungsfähigen Erweiterungsfläche in Thundorf.

Die Fraktionen und alle Gemeinderäte sind von Bürgermeister Hans Eschlberger informiert worden, dass er im Hinblick auf Anerkennung einer förderungsfähigen Erweiterungsfläche für den Grundschulstandort Thundorf einen Antrag an die Regierung von Oberbayern, Sachgebiet Kommunales Finanzwesen, gerichtet habe. Konkret ging es darum, an der Schule Thundorf eine notwendige Kleinsporthalle beziehungsweise einen Mehrzweckraum mit staatlicher Förderung errichten zu können.

Das Anliegen begründete der Bürgermeister damit, dass ab dem Schuljahr 2012/13 die Grundschule Ainring aus einem dreihäusigen Betrieb mit den Schulstandorten Feldkirchen, Mitterfelden und Thundorf bestehe. Das Schulgebäude in Thundorf aus dem Jahre 1964 sei in den vergangenen Jahren von der Gemeinde als Sachaufwandsträger mit großem finanziellem und technischem Aufwand saniert und mit modernen Unterrichtsmedien ausgestattet worden.

Unnötige Kosten für die Gemeinde

Ein Ärgernis für Schüler, Eltern und Lehrer sei und bleibe aber das Fehlen geeigneter Räumlichkeiten für den Sportunterricht. Die Schüler müssten mit dem Bus zur Sporthalle in das fünf Kilometer entfernte Mitterfelden gefahren werden. Dadurch gehe sehr viel Zeit verloren, der dann für den eigentlichen Sportunterricht fehle - ganz abgesehen vom Kostenaufwand für die Gemeinde. Außerdem gebe es an der Schule in Thundorf keine geeignete Aufenthaltsmöglichkeit in den Pausen bei schlechtem Wetter. Auch an den beiden anderen Schulstandorten sei die Situation nicht viel besser.

Wie der Bürgermeister in seinem Schreiben zudem als Wichtigkeit hinwies: Für Gemeinschaftsveranstaltungen der Thundorfer Schule stehe kein geeigneter Raum zur Verfügung. Um hier endlich Abhilfe schaffen zu können, sei ein Mehrzweckraum beziehungsweise eine Kleinsporthalle unentbehrlich. Außerhalb von schulischen Bedarfszeiten könnten - um so auch den berechtigen und mehrfach geäußerten Wünschen der dörflichen Vereine zu verdeutlichen - die Räumlichkeiten gegebenenfalls auch von der örtlichen Gemeinschaft, insbesondere von Vereinen, zur Pflege gemeinnütziger Aufgaben genutzt werden. Das Miteinander von Schul- und Vereinsleben sei im Gemeindebereich Thundorf/Straß seit Generationen besonders ausgeprägt und geradezu ein Idealbeispiel für die Vorzüge der viel propagierten wohnortnahen Schule.

Bitte um Münchner Unterstützung

„Wir sehen das Kriterium 'Wohnortnähe' als Qualitätsmerkmal für alle drei bestehenden Grundschulstandorte unserer Gemeinde und wollen möglichst an jedem dieser Standorte vergleichbare qualitätsvollen Lehr- und Lernbedingungen schaffen. Ich bitte, auch im Namen unserer Schulleitung, uns dabei zu unterstützen und die entsprechenden Antragsverfahren einzuleiten“, schreibt das Gemeindeoberhaupt an die zuständige Regierungsstelle in der Münchner Maximilianstraße 39.

schl/bit

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