Manege frei: Kinderzirkus in Traunreut

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Manege frei und hereinspaziert in den Kinderzirkus „Kulturello“ hieß es am vorletzten Tag der Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage beim Wilhelm Löhe Zentrum in Traunreut.

Traunreut - Von Kindern für Kinder: Mit dem zweitägigen Zirkusprojekt "Kulturello" zauberten die jungen Artisten strahlende Gesichter bei den Kulturtagen.

Nach seinen umjubelten Gastspielen in Traunstein und Schützing (Chieming) machte der Kinderzirkus „Kulturello“ auch beim Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut Station. Unter den stimmigen Zirkusklängen der pfiffigen Musikgruppe „2wheels4change“, deren Mitglieder mit dem Fahrrad durch die Welt reisen, marschierten die Kinder vergnügt in die gut besuchte Open-Air-Manege ein.

Einer von ihnen durfte den Zirkusdirektor spielen und hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, die oder den jeweils nächsten verkleideten Darsteller anzukündigen. Clowns, Jongleure, Fakir, Schlangenbeschwörer, Akrobaten und Zauberer gaben sich die Klinke in die Hand und reihten einen Höhepunkt an den anderen.

Im Rahmen eines zweitägigen Zirkusprojekts hatten sich die kleinen Zirkus-Experten bestmöglich auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Natürlich durften auch Kinder ohne Zirkus-Crashkurs spontan mitspielen. Besonders lustig wurde es immer dann, wenn die Erwachsenen ins Programm mit eingebunden wurden und dabei so richtig veräppelt wurden. Eine Dame musste dem Clown „Meister Klecksel“ mit einer Blume in der Hand mühsam Modell stehen, doch im entstehenden Gemälde war am Ende nur für die Blume Platz.

Aufführungen des Kinderzirkus "Kulturello"

Zwei andere Damen durften in Erwartung einer atemberaubenden artistischen Einlage ein Seil spannen, doch dann wurden sie zum Wäsche aufhängen verdonnert. Des Weiteren wurden Teller und Hüte auf Stecken gedreht, devil sticks geworfen, auf Hochstelzen balanciert, mit Hula-Hup-Reifen getanzt, Ketten gesprengt, Fliesen in Stücke geschlagen und im Clowns-Chor gesungen. Übernachtet wurde natürlich, wie es sich für echte Zirkuskinder gehört, im Zelt.

Die Idee zum Zirkusprojekt sei vor einigen Jahren bei der Zirkusfreizeit „Zirkusluft – Zirkusduft“ in Schützing entstanden, so Organisatorin Anna Genghammer. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern Alexander Reinmiedl, Roland Meier, Gabi Bierdimpfl, Uta Mewes, Patrick Wolfertstetter und Babsi Stobbe hat sie das aufwendige Zirkusprogramm für die Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage auf die Beine gestellt. Die vielen strahlenden Kindergesichter entschädigten für die Arbeit und den Schlafmangel. In Traunstein und Schützing mischten jeweils 60 Kinder mit und auch in Traunreut war ordentlich was los. Hauptträger waren der Kreisjugendring und der Bayerische Landessportbund.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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