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Zuwanderung und Frauenquote: Pfiffe bei Diskussion

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Potsdam/Traunstein - Die Junge Union diskutierte mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer auf dem Deutschlandtag der Jungen Union.

Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam brachten sich die Traunsteiner Nachwuchspolitiker am vergangenen Wochenende aktiv in die Politik ein.

In der Diskussion mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer forderte Walch den Ministerpräsidenten auf, Zuwanderung nicht nur nach Herkunft zu steuern. Es sei vor Allem wichtig, es nicht länger hinzunehmen, dass eine große Zahl Ausländer nach Deutschland kommt, die direkt – ohne einen Monat eingezahlt zu haben – unsere Sozialsysteme in Anspruch nehmen. „Das muss ein Ende haben!“ fordert der junge Unternehmer. USA, Kanada oder Australien wären gute Beispiele für Länder, die Zuwanderung aktiv steuern. „Andere Länder haben uns da oft viel voraus. Bei uns zuckt immer gleich jeder zusammen, wenn das Thema auf die Tagesordnung kommt.“ bemängelte der Kreisrat.

Walch hob klar hervor, dass Deutschland durchaus ein Zuwanderungsland sei, ein Thema das auch die CSU zu lange nicht wahrgenommen habe. Gerade deshalb aber sei es wichtig, dass sich die Politik aktiv und ohne Scheu mit diesem Thema auseinander setzt.

So müsste die Zuwanderung künftig aktiv gesteuert werden. Es könne beispielsweise nicht angehen, dass eine große Zahl mehrfach verurteilter Straftäter ausländischer Herkunft bei uns über Jahre hinweg leben. „Wenn ein Teil der Zuwanderer unsere Gesetze missachtet, dann muss der Staat diese auch wieder nach Hause schicken.“ so Walch. „Wir sollten doch lieber jene bei uns aufnehmen, die arbeiten wollen und unsere Gesetze und Kultur respektieren.“

Pfiffe erntete Horst Seehofer als er versuchte die Diskussion um die Frauenquote mit den Worten abzuwürgen: „Seid mal ruhig!“

„Wo sollen denn die 40% Frauen in Führungsämtern herkommen, wenn der Frauenanteil in der Basis einfach deutlich geringer ist?“ fragte Christoph Waldner, Mitglied der Jungen Union Traunstein den CSU Vorsitzenden Seehofer. Waldner betonte ein absoluter Vertreter der Basis zu sein. Er besetze keinerlei Parteiämter und ist auch erst seit 5 Monaten Mitglied der Jungen Union und diese Diskussion könne er beim besten Willen nicht verstehen, so Waldner unter großem Beifall der Delegierten. Dies deckt sich auch mit einem Beschluss den die JU Traunstein bei der letzten Kreisausschusssitzung einstimmig beschloss. Der heimische Kreisverband sprach sich dabei auf Antrag von Magdalena Haas, Ortsvorsitzende der JU Taching-Tengling und Mitglied im Kreisvorstand, klar gegen eine Frauenquote aus.

Magdalena Haas für die JU Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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