Probleme mit der Fischbrücke

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Traunstein - "Wasser Marsch!" - Auf diesen Satz musste man am Mühlbach heute leider vergeblich warten. Es gab technische Probleme an einem Triftweger Schleusentor: *Neu: Video*

Ein Kran muss das Schleusentor einer Fischtreppe am Triftweg heben, weil es sich nicht mit den Handkurbeln öffnen ließ.

Nach der Öffnung der Einlaufschleusen am Seiboldsdorfer Wehr wird der Mühlbach zunächst abschnittsweise gestaut, bevor das Wasser einige Zeit ungehindert fließen kann, um das Bachbett durchzuspülen. Wenn das Wasser sauber ist, wird als erstes die Firma Steber Betriebsleiter Herr Hans Siemer in Seiboldsdorf mit der Inbetriebnahme ihres Kraftwerkes beginnen, als nächstes gehen die Haslacher Mühle der Firma Gfaller, die Kraftwerke der Stadtwerke und die Walzmühle der Firma Baur ans Netz. Bis Mitte nächster Woche sollten alle Kraftwerke laufen und wieder sauberen Wasserkraftstrom für die Stromkunden in der Stadt Traunstein produzieren.

Wasserkraftnutzung verzögert sich

Wichtigste Neuerung ist der 230 Meter lange Kanal am Triftweg, der den Haslacher Mühlbach mit dem Werkskanal der Stadtwerke verbindet. Allerdings fließt nur eine festgelegte Wassermenge in den Werkskanal – der Rest fließt zurück in die Traun und wird ab Dezember das neue Wasserkraftwerk der Stadtwerke am Triftweg antreiben. Die alte Wehranlage ist durch den neuen Verbindungskanal überflüssig geworden. Über eine Million Euro investieren die Stadtwerke in den Neubau. Bisher betreiben die Stadtwerke an ihrem Werkkanal zwei Wasserkraftwerke mit einer erzeugten Jahresmenge von 1,5 Millionen Kilowattstunden. Das reicht aus, um den Strombedarf von über 400 Haushalten in Traunstein zu decken. Noch einmal 100.000 Euro haben die Stadtwerke in die Sanierung des Werkkanals investiert, um unter anderem im Bereich des Triftstadions die Betonwände zu erneuern.

Traunstein baut am Wasserkraftwerk "Triftweg"

Nach der Öffnung der Einlaufschleusen am Seiboldsdorfer Wehr wird der Mühlbach zunächst abschnittsweise gestaut, bevor das Wasser einige Zeit ungehindert fließen kann, um das Bachbett durchzuspülen. Wenn das Wasser sauber ist, wird als erstes die Firma Steber mit der Inbetriebnahme ihres Kraftwerkes beginnen, als nächstes gehen die Haslacher Mühle der Firma Gfaller, die Kraftwerke der Stadtwerke und die Walzmühle der Firma Baur ans Netz. Bis zum Wochenende sollten alle Kraftwerke laufen und wieder sauberen Wasserkraftstrom für die Stromkunden in der Stadt Traunstein produzieren.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © kaf

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