Wahrzeichen Traunsteins feiert Jubiläum

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Jacklturm der Stadt Traunstein

Traunstein - Mit dem Wiederaufbau des Jacklturms durch den Förderverein Alt-Traunstein hat die Große Kreisstadt vor zehn Jahren eines ihrer Wahrzeichen zurückerhalten.

An die Einweihung im Jahr 2000 erinnert der Förderverein am Samstag, 17. Juli, mit einem Festakt und einer Ausstellung im obersten Stock des Jacklturms. „Wir möchten den Bürgern von Traunstein die Möglichkeit bieten, sich zehn Jahre nach der Einweihung über die Geschichte des Jacklturms zu informieren“, sagt der Vereinsvorsitzende Richard Kraft. Das Jubiläum beginnt um 11.30 Uhr mit einem Konzert der Stadtmusik Traunstein vor dem Jacklturm. Um 12 Uhr folgt die Ansprache von Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der im Frühjahr in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Alt-Traunstein die Jubiläumsfeier angeregt hatte.

Jacklturm der Stadt Traunstein

„Der Jacklturm ist nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken und genau wie der Lindlbrunnen ein Wahrzeichen von Traunstein“, freut sich der Oberbürgermeister. Der Wiederaufbau sei ein bedeutendes Ereignis für Traunstein gewesen, an das viele in Traunstein gerne zurückdenken. Treibende Kraft war damals der Vorsitzende und Mitbegründer des Fördervereins Alt-Traunstein Max Burghartswieser, an den seit seinem Tod im Jahr 2001 eine Gedenktafel am Jacklturm erinnert. Sein Sohn Max ist als 2. Vorsitzender des Fördervereins maßgeblich an den Vorbereitungen für das Jubiläum beteiligt. „Es soll nicht in Vergessenheit geraten, dass der Wiederaufbau nur der Spendenbereitschaft der Bevölkerung zu verdanken war“, betont Burghartswieser.

Über den Wiederaufbau können sich die Besucher in einer Ausstellung informieren, in der unter anderem die Originalpläne des damaligen Stadtbaumeisters Rudolf Simhofer zu sehen sind. Texte und Fotos dokumentieren die wechselvolle Geschichte des Jacklturms: Seit dem 14. Jahrhundert ein Teil der Stadtbefestigung, wurde der Turm 1547 von einem Blitzschlag schwer beschädigt. 1548 folgten Abbruch und Wiederaufbau. Zum zweiten Mal wurde der Jacklturm durch den Stadtbrand von 1851 zerstört, was ein Zeitgenosse mit den Worten beklagte: „Vielleicht die einzige Stadt in Deutschland zu sein, die weder Tore schmücken noch ein Turm…“ Fast 150 Jahre später gelang es dem Förderverein Alt-Traunstein, die Lücke in der Stadtansicht zu schließen. 1998 begannen die Bauarbeiten und am 20. Mai 2000 wurde der „neue“ Jacklturm feierlich eingeweiht.

Über all das und vieles mehr können sich die Bürger am Samstag den ganzen Tag über in der Ausstellung informieren, die für die Besucher des Stadtfestes bis spät am Abend geöffnet sein wird. Am Sonntag ist die Ausstellung noch einmal von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Zum Jubiläum hat der Förderverein mit Unterstützung von Stadtarchivar Franz Haselbeck außerdem ein Faltblatt herausgegeben, das die Besucher als Erinnerung mit nach Hause nehmen dürfen.

Eine digitale Version findet man im Internet unter www.traunstein.de

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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