Besucher bestaunen den "vorbildlichen Stadtwald"

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Eine Gruppe von 120 Waldbesitzern aus dem Landkreis Erding informierte sich im Traunsteiner Stadtwald über die Fortschritte beim Waldumbau. „Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg“, betonte Oberbürgermeister Manfred Kösterke bei der Begrüßung der Besucher.

Traunstein - „Von Traunstein lernen“ lautete das Motto einer Exkursion von 120 Waldbesitzern aus dem Landkreis Erding. Sie informierten sich über den Umbau im Traunsteiner Stadtwald.

Auf einem Rundgang durch den Bürgerwald informierten sich die Teilnehmer über die Anstrengungen des Forstbetriebs der Stadt Traunstein, den Stadtwald durch die Verjüngung des Baumbestands in einen stabilen Mischwald umzuwandeln. In vielen Bereichen sind die Erfolge bereits deutlich sichtbar, in anderen macht der Waldumbau immer größere Fortschritte. „Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg, was uns die Bayerische Staatsregierung auch mit einem Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung bescheinigt“, betonte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. 

Dieser ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder der Waldbesitzervereinigung Erding persönlich im Stadtwald zu begrüßen. Dank der konsequenten Ausrichtung auf Qualität statt Quantität habe sich der Stadtwald in die richtige Richtung entwickelt, so Kösterke. Der Staatspreis, den die Stadt Traunstein im vergangenen Jahr erhalten hatte, war der Grund für den Besuch der Waldbesitzer in Traunstein, wie 2. Vorsitzender Bernhard Empl sagte. „Unsere Mitglieder möchten natürlich viele Anregungen für die eigenen Betriebe mit nach Hause nehmen und deshalb besuchen wir der Reihe die Staatspreisträger im Freistaat.“ Für eine Lehrfahrt ist Traunstein ein besonders interessantes Ziel, da der Waldumbau im Stadtwald vom Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München wissenschaftlich begleitet wird.

Interessiert verfolgten die Besucher die Ausführungen von Stadtförster Gerhard Fischer und Waldreferent Sepp Häusler, die während der Führung die Grundlagen der Waldbewirtschaftung im Stadtwald erläuterten. „Ein wichtiges Thema ist dabei die Wirtschaftlichkeit“, machte Stadtförster Fischer deutlich und verwies auf die Tatsache, dass der Forstbetrieb der Stadt Traunstein im Durchschnitt der vergangenen Jahre betrachtet schwarze Zahlen schreibt. Seit 60 Jahren werde in Traunstein daran gearbeitet, die Fichtenwälder in einen naturnahen Mischwald umzubauen. „Wir und viele andere Waldbauern haben erkannt, dass solche Wälder stabiler und damit langfristig auch wirtschaftlicher sind“, so Fischer.

Pressemeldung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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