Verwandte zahlen nicht: Dieb in Haft

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Piding/Traunstein – Die Bundespolizei hat einen kroatischen Staatsangehörigen ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert: Er wurde seit über einem Jahr von der Staatsanwaltschaft gesucht.

Die Bundespolizei hat am Mittwochmorgen, 13. April, einen kroatischen Staatsangehörigen ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert. Wie sich bei der Kontrolle auf der A8 tags zuvor herausstellte, wurde er seit über einem Jahr von der Staatsanwaltschaft gesucht.

Fahnder der Bundespolizei unterzogen den Kroaten auf der Autobahn von Salzburg Richtung München einer Personenkontrolle. Mit Hilfe des Polizeicomputers fanden die Freilassinger Beamten heraus, dass die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den 28-Jährigen seit Oktober 2009 einen Haftbefehl erlassen hatte. Der Mann war vom Amtsgericht Ebersberg bereits Ende 2008 wegen schweren Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Einschließlich der Verfahrenskosten hätte er rund 3000 Euro an die Justizkasse zahlen müssen.

Auch nach der Festnahme durch die Bundespolizisten konnte er der Forderung offenbar mangels finanzieller Möglichkeiten nicht nachkommen. Sein Versuch, die telefonisch verständigten Angehörigen zu einer Überweisung zu bewegen, misslang. Ob diese nicht zahlen konnten oder nicht zahlen wollten ist nicht bekannt.

Dem Haftbefehl entsprechend musste der Verurteilte ersatzweise eine 90-tägige Haftstrafe antreten. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Polizei

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