Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sanierung des Vachendorfer Rathauses geht voran

Bürgermeister Schroll unterrichtet Gemeinderat über weiteres Vorgehen

Über den Baufortschritt im Vachendorfer Rathaus unterrichtete Bürgermeister Rainer Schroll den Vachendorfer Gemeinderat. Demzufolge ist eine Wohnung bereits fertig saniert.

Vachendorf – In einem Gespräch mit einer weiteren Mieterin hat diese ihr Einverständnis zum Wechsel der Wohnungen signalisiert, sodass die nächste Wohnung saniert werden kann. Auch die Büroräume und der Vorraum der Verwaltung wurden nach den Worten Schrolls weitestgehend fertiggestellt. Lediglich die Lampen und der Safe müssen noch beschafft werden. Im Keller wurden die Heizungstanks besorgt.

„Mittlerweile liegt eine neue Planvariante 7 vor, bei der der Zugang zu den Wohnungen von Norden und zum Rathaus von Süden erfolgt“, so Schroll. Die Zugänge zu den Wohnungen und zum Rathaus werden dadurch getrennt. Im Bereich des Jetzigen Mitarbeiterbüros sind Toiletten vorgesehen.

Der sicherheitstechnische Dienst habe bereits sein Einvernehmen erteilt, erklärte der Bürgermeister. Hingewiesen wurde jedoch die Problematik des Zugangs der Wohnungen bei einem Feuerwehreinsatz. Agnes Göhle (SPD/UUB) regte daher die Aufstellung von Pflanztrögen vor der Eingangstür zu den Wohnungen an. Josef Huber (UW) plädierte für die Anbringung von Säulen am Vordach. Marlies Kruse bat, darauf zu achten, dass die Toiletten behindertengerecht ausgeführt werden. Der Gemeinderat war mit der vorgestellten Planung zufrieden.

Antrag auf Änderung des Bebauungsplans „Hasperting“

Ferner befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag auf Änderung des Bebauungsplans „Hasperting“. Im Wesentlichen wünscht der Antragsteller, die bereits vorhandenen Bauten mit ihren Maßen in den Bebauungsplan einzuarbeiten, was eine „Legalisierung“ dieser Bauten bedeuten würde. Die Bauten auf dem Grundstück wurden bei einer Baukontrolle des Landratsamts Traunstein beanstandet. Hierzu müssten die Baugrenzen geändert und die seitliche Wandhöhe an den Bestand angepasst werden. Im April wurden bereits zwei Bauanträge, die unter anderem ebenfalls die nachträgliche Genehmigung der Bestandsgebäude zum Ziel hatten, vom Gemeinderat abgelehnt. Der Gemeinderat beschloss daher einstimmig, keine Änderung des Bebauungsplans durchzuführen. Lediglich mit einer Korrektur der seitlichen Wandhöhe war er einverstanden.

Einverstanden war das Gremium mit dem Antrag auf Anbau eines Hackschnitzelbunkers und eines Gerätelagers an ein Wohnhaus in Geiselprechting. Das Vorhaben befindet sich im Außenbereich und ist voraussichtlich privilegiert. Bezüglich der Dachausführung wurde Abweichungen von der Gestaltungssatzung zugestimmt.

Einen Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer zweiten Wohneinheit durch Aufstockung und Erweiterung der Garage hatte ein Hauseigentümer in Humhausen gestellt. Das Vorhaben befindet sich laut Bürgermeister Schroll im Außenbereich und ist möglich, wenn die Erschließung gesichert ist und öffentliche Belange nicht beeinträchtigt werden. Kruse verband ihre Zustimmung mit der Sicherstellung, dass nur Hauptwohnsitze entstehen. Der Gemeinderat erteilte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Neubau eines zweigeschossigen Wohngebäudes in Vachendorf erneut Thema

Erneut behandelten die Gemeinderäte den Antrag zum Neubau eines zweigeschossigen Wohngebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss und Doppelgarage in Vachendorf. Das Bauvorhaben hatte der Gemeinderat im Dezember bereits behandelt und wegen zahlreicher Abweichungen abgelehnt. Auf dem nun vorgelegten Plan wird in Wesentlichen auf den vorher dargestellten Dachaufbau verzichtet, die Garage auf der Nordseite verkürzt und der Südbalkon verkleinert. Für das Vorhaben seien Befreiungen bezüglich der Baugrenzen und der Dachform, des Dachüberstands und der Dacheindeckung erforderlich, erklärte der Bürgermeister. Bezüglich der Grenzbebauung im Norden könne die Prüfung nur durch die Baugenehmigungsbehörde erfolgen. Der Gemeinderat stimmte dem Bauantrag mit drei Wohneinheiten, einschließlich der notwendigen Befreiungen bzw. Abweichungen, mit Ausnahme des Mülltonnenanbaus mit 9:4 Stimmen zu.

Weitere Themen im Gemeinderat Vachendorf

Im BayKiBiG werden U3-Bundesmittel für den Ausbau der Plätze für Kinder unter drei Jahren beantragt. Die Förderung erhält die Gemeinde, die Ausreichung an die Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen ist freiwillig, wird aber empfohlen. Ohne Gegenstimme stimmte der Gemeinderat einer Ausreichung der Bundesmittel für Kinder unter drei Jahren an alle Kindertagesstätten, die Kinder aus Vachendorf betreuen, vorbehaltlich der Genehmigung der Mittel durch den Freistaat Bayern zu.

Die Abel Mobilfunk, die mit der Errichtung des Mobilfunkmastes in Vachendorf beauftragt wurde, hat bei der Gemeinde den Antrag zur Nutzung des Geh- und Radwegs während der Bauarbeiten gestellt. Sie beabsichtigt, die Baustellenzufahrt für rund zehn Wochen über den Geh- und Radweg von Vachendorf nach Axdorf zu führen. Der Geh- und Radweg stellt nach den Worten des Bürgermeisters die Hauptverbindungsstrecke für Radfahrer von und nach Traunstein dar. Der Gemeinderat war sich daher einig, dem Antrag unter anderem aufgrund der Dauer der Inanspruchnahme nicht zuzustimmen.

Bjr

Rubriklistenbild: © picture alliance/Axel Heimken