Entscheidung über Turnhallen-Neubau gefallen

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Der Kreisausschuss stimmte am Mittwoch dem Neubau einer Turnhalle am Annnette-Kolb-Gymnasium zu.
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Traunstein - Seit Jahren ist der Neubau einer Turnhalle am Annette-Kolb-Gymnasium (AKG) Thema im Kreisausschuss. Nun konnte sich das Gremium zu einer Entscheidung durchringen.

Selbst die Mitglieder des Kreisausschusses hatten nicht mehr damit gerechnet, dass über die Turnhalle am AKG noch in dieser Amtsperiode eine Entscheidung fallen wird. Doch an diesem Mittwoch war es dann soweit: Mit einer Gegenstimme beschloss das Gremium, den Neubau spätestens ab dem Jahr 2016 zu realisieren. Damit ist Landrat Hermann Steinmaßl nun ermächtigt, den Rahmenvertrag und den Vorfinanzierungs-Vertrag zu unterzeichnen. Die Gesamtkosten für die Dreifach-Turnhalle belaufen sich auf 7,2 Millionen Euro.

Möglich wurde der Beschluss, weil sich die Stadt und der Turnverein Traunstein bereit erklärten, sich an der Realisierung der Turnhalle finanziell zu beteiligen und auch die Kosten einer Zwischenfinanzierung zu übernehmen. Konkret bedeutet das, dass Stadt und Verein ein Drittel der Gesamtkosten, die nicht durch Zuschüsse gedeckt sind, zusteuern werden. Zudem übernehmen sie die Kosten für eine Tribüne. Die Restkosten, die den Landkreis treffen, finanziert dieser über einen eigenen Kredit. Steinmaßl: "Unbestritten ist, dass die Finanzierung des Anteils des Landkreises an der Turnhalle zunächst eine Kreditaufnahme und damit eine Neuverschuldung bedeutet." Aufgrund der Zinsübernahme durch Stadt und der derzeitig ohnehin sehr günstigen Rahmenbedingungen für Kredite erscheine dieser Weg jedoch sinnvoll und wirtschaftlich. "Ich gehe davon aus, dass bis 2025 die Rücklagen da sind, um den Kredit zurückzuzahlen", so der Landrat.

Waltraud Wiesholer-Niederlöhner (SPD) erkundigte sich vor der Abstimmung noch, was mit den Mietern passieren werde, die sich in dem Gebäude befinden, das für den Turnhallen-Neubau weichen muss: "Derzeit ist dort unter anderem noch das 'Forum Ökologie' angesiedelt." Sowohl Landrat Steinmaßl als auch Oberbürgermeiste Manfred Kösterke sicherten aber zu, dass man sich um eine Lösung und um eine neue Unterbringungs-Möglichkeit für die Mieter bemühen werde.

Quelle: chiemgau24.de

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