Telekom-Mitarbeiter protestieren gegen Verlagerung

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Traunstein - Der Protest der Telekom-Mitarbeiter gegen die Schließung der Bereiche "Vertrieb und Service" sowie dem Bereich "IT" in Traunstein und der Verlagerung der Arbeitsplätze geht weiter:

Die Arbeitsplätze sollen nach Augsburg beziehungsweise Regensburg verlagert werden. Bei dichtem Schneetreiben demonstrierten rund 80 Mitarbeiter der Firma am Standort Traunstein am Montag mit einer Menschenkette. Betriebsrat Ludger Brüggemann machte bei dieser zweiten, polizeilich angemeldeten Mittagspausenaktion klar, dass keiner der Mitarbeiter eine Kündigung zugeschickt bekäme, was aufgrund der bestehenden Verträge zwischen dem Konzern und der von der Gewerkschaft ver.di ausgehandelten Verträge nicht möglich sei. "Aber mit dem 'Trick der Standortverschiebung' hat man schon von 2008 bis heute deutschlandweit zirka 1000 Mitarbeiter aus dem Bereich Callcenter aus dem Konzern Telekom oder auf schlechter bezahlte Arbeitsplätze vertrieben, weil sie die Entfernung zur Arbeitsstätte nicht zurücklegen konnten." Die Entscheidung des Konzerns die Schließung vorzunehmen, bezeichnete Brüggemann als unsozial, familienfeindlich, frauenfeindlich und umweltfeindlich.

awi

Quelle: chiemgau24.de

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