Stadtbücherei auf Leipziger Buchmesse

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Angelika Lindhuber (rechts) und Helga Haselbeck mit der neuesten Traunstein-Publikation auf der Leipziger Buchmesse.

Trausntein - Mitarbriter der Stadtbücherei haben die Leipziger Buchmesse besucht und dabei auch das neue Traunstein-Buch entdeckt.

Die Leipziger Buchmesse ist nach Frankfurt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands. Sie findet alljährlich Mitte März statt. Als erster großer Branchentreff des Jahres gilt sie mit der Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahres als wichtiger Impulsgeber für den Büchermarkt. Gut 168.000 Besucher, davon etwa 50.000 Fachbesucher, wohnten vom 14. bis zum 17. März diesem „Frühjahrstreffen der Buchbranche" bei und sorgten für einen neuen Rekord. 2012 waren noch 163.500 Personen gezählt worden. „Das Buch in seiner Vielfalt steht ungebrochen bei den Lesern hoch im Kurs“, so das Fazit der Organisatoren am Abschlusstag.

Stadtbücherei war auch dabei

Unter den Interessierten waren mit der stellvertretenden Leiterin Angelika Lindhuber und Helga Haselbeck auch zwei Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Traunstein. Berufliche Fortbildung, Informationen über das neue literarische Angebot und einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen: Das waren, kurz zusammengefasst, die Erwartungen, mit denen die beiden den weiten Weg nach Leipzig antraten. Und sie wurden nicht enttäuscht. Der im Rahmen der Buchmesse veranstaltete 5. Deutsche Bibliothekskongress bot unter dem Motto „Wissenswelten neu gestalten“ eine Fülle an Vorträgen und Informationen.

Angelika Lindhuber interessierte sich dabei vor allem für den Themenschwerpunkt „Kinder- und Jugendbibliothek. „… Billard wäre auch nicht schlecht“, so lautete beispielsweise der Titel eines Vortrages, in dem die aus Leipzig stammende Referentin Kerstin Keller-Loibl die Wunschbibliothek 12- bis 19-Jähriger vorstellte. Aber auch, dass das Freiwillige Soziale Jahr, abgeleistet im Bereich der Kultur, ein enormer Gewinn für die Jugendarbeit in Bibliotheken sein kann, und welche Bedeutung zum Beispiel Gleichaltrige für Lesekarrieren haben können („Zeig mir deine Freunde, und ich sage dir, wie gern du liest“) wurde ausführlich erörtert.

Traunstein-Buch war auch vertreten

Einige wertvolle Anregungen fanden auf diese Weise ihren Weg in die Traunsteiner Stadtbücherei, und auch vom Angebot, sich über die neueste Bibliothekssoftware zu informieren, wurde reger Gebrauch gemacht. Nicht zuletzt entdeckten Lindhuber und Haselbeck auch das aktuelle „eigene Buch“ der Stadt Traunstein. „Über Traunstein“, das im September 2012 neu erschienene Traunstein-Buch mit Luftaufnahmen aus den Jahren 1913 bis 2012, wurde im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation von Titeln aus Klein- und Selbstverlagen unter der Sachgruppe Geschichte dem literarisch interessierten Publikum präsentiert.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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