Radwegenetz wird ausgebaut

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Traunstein - Ein landkreisweites Radwegenetz – gut geplant und gut ausgeschildert. Das ist das Ziel eines Projektes, das jetzt im Landkreises Traunstein vorgestellt wurde.

Das Projekt, dessen Wegenetz alle 35 Kommunen umspannt, soll bis Sommer nächsten Jahres umgesetzt sein. Bis dahin soll ein detaillierter Radwegeplan erstellt werden, an Hand dessen eine einheitliche Beschilderung erfolgt. Dieser wird auch Anschlüsse in die Nachbarlandkreise und nach Österreich beinhalten.

Das Tourismussegment „Rad“ ist hart umkämpft. Wer, wie der Chiemgau, zu den führenden Rad-Destinationen in Deutschland zählen will, muss einiges bieten. Aus diesem Grund hat der Chiemgau Tourismus e. V. federführend die Leitung des Projektes für eine landkreisweite Wegenetzplanung und –beschilderung übernommen. Jens Hornung, Marketingleiter des Chiemgau Tourismus e. v, präsentierte das Vorhaben dann auch gemeinsam mit den Projektleitern der beteiligten Planungsbüros top plan und green solutions.

Zur Auftaktveranstaltung waren neben Bürgermeistern und kommunalen Ansprechpartnern auch Vertreter aus den Nachbarlandkreisen sowie von übergeordneten Institutionen eingeladen, wie der Bezirksregierung, dem Vermessungsamt, dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub), der LAG Chiemgauer Alpen, der LAG Chiemgauer-Seenplatte und dem Ökomodell Achental.

Radwegenetzplan ist für Urlauber und Einheimische

Dass, wer täglich in die Schule oder ins Büro radelt, ganz andere Bedürfnisse an seinen Radweg stellt, als ein Urlauber, ist klar. Der „Alltagsradler“ will vor allem schnell und sicher auf direktem Weg sein Ziel erreichen. Wer im Urlaub eine Tour plant, erwartet dagegen gut ausgebaute und beschilderte Radwege, die durch eine schöne, abwechslungsreiche Landschaft führen, mit Sehenswürdigkeiten und Wirtshäusern als Zwischenzielen.

Die neue Wegenetzplanung soll die Ansprüche dieser beider Gruppen berücksichtigen und abbilden. Als Basis für die Planung dienen die derzeitigen regionalen Radwegenetze. Jede Kommune im Landkreis hat für das Projekt einen „Radbeauftragten“ bestimmt, der bereits bestehende lokale, regionale und überregionale Wege prüfen und festlegen soll – in Abstimmung mit den Kollegen der angrenzenden Gemeinden. Dabei gilt der Grundsatz: Qualität vor Quantität. Michael Lücke, der Geschäftsführer des Chiemgau Tourismus e.V.: „Die Entwicklung des Chiemgaus zu einer der führenden deutschen Radregionen ist ein wichtiges strategisches Ziel unserer Arbeit. Diesem Ziel werden wir nach erfolgreichem Abschluss des Projekts ein großes Stück näher gekommen sein.“

Pressemitteilung Chiemgau Tourismus e. V.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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