Nachbar stellt Antrag auf einstweilige Verfügung

Verwaltungsgericht weist Klage gegen die Sanierung der Klosterkirche ab

Traunstein - Obwohl vor kurzem der Kostenanschlag leicht nach unten korrigiert werden konnte blieb die Klosterkirchen-Sanierung in den Schlagzeilen: Ein Anwohner klage gegen das Bauvorhaben. Das Münchner Verwaltungsgericht hat die Klage nun abgewiesen:

Am Dienstag hat das Bayerische Verwaltungsgericht in München die Klage eines Nachbarn gegen die Stadt Traunstein abgewiesen. Er hatte wegen Überschreitung der Abstandsflächen im Zuge der Sanierung des Klosterkirchenensembles und einer damit verbundenen Erhöhung des Dachfirstes des Südflügels um zirka 15 Zentimeter (zur Wärmedämmung) geklagt

Das Gericht empfahl dem Kläger, die Klage zurückzuziehen - was dieser dann auch tat. Zusätzlich hat derselbe Nachbar allerdings beim Amtsgericht Traunstein bis Donnerstag einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. Die Stadt Traunstein soll damit dazu verpflichtet werden, während der Baumaßnahme eine Zufahrt zu den Parkplätzen des Nachbarn in einer Breite von sechs Metern aufrechtzuerhalten. Dies würde die Zufahrt jedoch so stark verengen, dass die Baustelle mit großen Baufahrzeugen nicht mehr angefahren werden könnte. Die Stadt Traunstein bereitet dazu eine Stellungnahme für das Amtsgericht vor.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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