Oberbürgermeister Kösterke auf Platz eins

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Oberbürgermeister Manfred Kösterke

Traunstein - Die Unabhängigen Wähler (UW) Traunstein haben ihre Liste für die Stadtratswahl im kommenden Jahr aufgestellt. An der Spitze steht Oberbürgermeister Kösterke.

"Mit einer kompetent besetzten Stadtratsliste wollen wir an die Erfolge bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2008 anknüpfen", sagte der Vorsitzende der Unabhängigen Wähler (UW) Traunstein und Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Ernst Haider, zu Beginn der Aufstellungsversammlung im Gasthof "Schnitzlbaumer". Fast drei Stunden später stand die 24-köpfige UW-Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 16. März fest. Mit 92:2-Stimmen segneten die 94 Wahlberechtigten den Vorschlag der Vorstandschaft im Block ab, Oberbürgermeister Manfred Kösterke auf Listenplatz eins und Haider auf Listenplatz zwei zu setzen.

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Listenplatz drei ging an Stadtrat Josef Kaiser vor Herbert Ertl und Stadträtin Ursula Lay. Lay setzte sich im Losentscheid gegen Evi Fimberger durch. Hinter Fimberger fanden sich Josef Dammer, der langjährige Stadtrat Uwe Steinmetz, Guido Maier und Albert Rieder auf den Listenplätzen sieben bis zehn wieder. Steinmetz sitzt bereits seit 36 Jahren im Stadtrat und strebt nun seine siebte Amtszeit an. Die Listenplätze elf bis 24 gingen an Christian Buchner, Stefan Dreßler, Monika Steinberger, Tobias Steinberger, Dr. Jürgen Eminger, Stefan Lohwieser, Andreas Richter, Carla Goller, Hermann Steinberger, Franz Wolfertstetter, Martha Vogl, Miguel Moritz, Erika Zaha und Johann Breitenlohner. Auch zwischen den stimmengleichen Stefan Dreßler, Listenplatz zwölf, und Monika Steinberger, Listenplatz 13, musste das Los entscheiden. Zum Listennachfolger wurde Peter Schmied bestimmt, der nachrücken würde, falls einer der Kandidaten ausfiele.

Die bisherigen UW-Stadträte Wolfgang Lenz, Thomas Miller und Florian Schützinger hatten nicht mehr kandidiert.

Kösterke, der bereits bei der UW-Jahreshauptversammlung im April erneut zum OB-Kandidaten nominiert worden war, sprach von einer "schlagkräftigen Truppe" und versicherte, dass er sein Amt gerne weiter ausüben würde. Haider zufolge würden die UW-Stadtratskandidaten einen "interessanten Querschnitt aus allen Altersgruppen, verschiedensten Berufsschichten und interessanten Persönlichkeitsprofilen" darstellen. In den kommenden sechs Jahren gelte es, "unsere Heimatstadt" mit neuen Projekten und Ideen weiter voranzubringen. Die Grundsteine hierfür seien "durch die erfolgreiche Politik des Stadtrats unter Oberbürgermeister Manfred Kösterke und einer starken UW-Fraktion" gelegt worden.

Während der Wahlausschuss um Ernst Fuchsgruber einen wahren Auszähl-Marathon zu absolvieren hatte, ergriff der Kreisvorsitzende der Freien Wähler und Kandidat für die Landratswahl, Andreas Danzer, das Wort. Man lebe zwar im schönsten Landkreis, dennoch gebe es auch "Probleme bei den Kreiskrankenhäusern, den Kreisaltenheimen und dem sozialen Wohnungsbau". Eine große Herausforderung werde es sein, die "über 90 Millionen Euro Schulden" abzubauen, ohne dabei auf nötige Investitionen in Bildung und Infrastruktur verzichten zu müssen, betonte Danzer und warb für die unlängst aufgestellten Kreistagskandidaten der Freien und Unabhängigen Wähler und seine Landratskandidatur.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

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