Schulprojekt in Traunstein

Neuer Trend Urban Gardening?

+
Die vier Johannisbeersträucher Klaus, Bahija, Jacques-Jeremy-Jérome und Kreszentia mit ihren Patinnen Naomi, Steffi und Hannah.

Traunstein - Kleine Traunsteiner Pflanzenfans folgen dem Trend aus Großstädten und versuchen die Biodiversität ihres Schulhofes zu verbessern.

Urban Gardening (zu Deutsch: städtisches Gärtnern) ist ein mittlerweile weit verbreitetes Phänomen, das sich durch die großen Städte der ganzen Welt – wie Chicago, London und Berlin zieht.

Diesem Trend folgten vor kurzem auch einige junge Traunsteiner Pflanzenfans. „Bei Kälte, Dämmerung, Nebel und Regen haben wir eine ungenutzte Fläche am Schulhof in ein neues Heim für vier Johannisbeer- und einige Himbeersträucher verwandelt.“ so Felix Siegl, einer der beteiligten Schüler der Initiative und aktiv in der Grünen Jugend. 

Bereits im nächsten Sommer gibt es so vielleicht für erschöpfte Lehrkräfte und Schüler die Möglichkeit eines fruchtigen Snacks für zwischendurch. Im Rahmen eines Projekts des Wahlfachs Schulgarten sehen die kleinen Gärtner vielleicht bald einige Beeren in Marmeladengläsern wieder, falls sich hungrige Vögel nicht an den Sträuchern austoben.

Traunstein in eine "Essbare Stadt" verwandeln 

Außerdem tragen die neuen Pflanzen zur Biodiversität des Schulhofs bei und bereichern den Schulgarten insofern als beispielsweise Samen entnommen und damit weitere Sträucher gepflanzt werden können.

Für nächstes Jahr haben sich die Urban Gardener schon vorgenommen, auf ungenutzten Grünflächen im Stadtgebiet Kartoffeln, Tomaten oder ähnliches anzubauen, um Traunstein immer mehr in eine „Essbare Stadt“ zu verwandeln. 

Stefanie Alf

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Traunstein

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser