Wurde das Tier garnicht verbrannt?

Tote Katze an der Traun: Polizei geht nicht von Straftat aus

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Traunstein - Eine Frau machte beim Gassigehen mit ihrem Hund in der Nähe der Kläranlage und den Schrebergärten einen schrecklichen Fund. Entgegen erster Meldungen geht die Polizei nicht von einer Straftat aus.

UPDATE, Sonntag 13.25 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Samstag wurde die Polizeiinspektion Traunstein in den Nachmittagsstunden wegen eines aufgefundenen Katzenkadavers verständigt. Eine Spaziergängerin hatte das tote Tier am Traunufer im Bereich des „Klobenstein“ entdeckt und die Polizei verständigt. 

Nach Angaben der Frau sieht der Katzenkadaver so aus, als wäre dieser in Brand gesteckt worden. Entgegen Pressemeldungen und Facebook-Posts vom Samstag kamen die Beamten der Polizeiinspektion Traunstein, die den Tierkadaver besichtigten, zu dem Schluss, dass die aufgefundene Katze nicht verbrannt wurde. 

Augenscheinlich handelt es sich um typische Verwesungserscheinungen und Hautverfärbungen, welche bei der Finderin vermutlich den Eindruck erweckten, es handle sich um zugefügte Brandwunden. Das Fehlen von Körperteilen wie z. B. der Ohren oder dem Schwanz ist aller Wahrscheinlichkeit auf Tierfraß zurückzuführen. Entgegen ersten Berichten geht die Polizeiinspektion Traunstein nicht von einer Straftat aus.

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

Frau findet Tierkadaver an der Traun

Am Samstagnachmittag veröffentlichte der Tierschutz Ring Traunstein auf Facebook ein fürchterliches Foto. Auf dem Bild ist eine verstümmelte Katze zu sehen. Polizei und Tierschutzorganisation gehen davon aus, dass die Katze auf brutale Art und Weise verbrannt wurde. 

Eine Dame hatte die Katze beim Gassigehen mit ihrem Hund nahe der Schrebergärten gefunden. Der Facebook-Post macht fassungslos:

"Eine Gassigeherin hat, nachdem ihr Hund darauf aufmerksam gemacht hat, einen schrecklichen Fund gemacht. Mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich um eine verbrannte Katze, die Ohren wirken abgeschnitten. Die Finderin war natürlich extrem geschockt, aber der Fundort war eher nicht der Tatort, da keine offensichtliche Feuerstelle vorhanden ist. Die Polizei weiß Bescheid und kümmert sich um das verstümmelte Tier."

Der Tierschutzverein bittet Zeugen sich an die Polizei zu wenden: Hinweise bitte an die Polizei Traunstein, Eugen-Rosner-Straße 2, 83278 Traunstein, Telefon: 0861 98730 oder an uns ☎ 08666/9278581 oder 08641/6926581.

Weitere Fälle brutaler Tierquälerei

Dieser schockierende Vorfall ist leider kein Einzelfall. Zum Beispiel hatte eine Düsseldorferin ihrem Freund ihren geliebten kleinen Filou anvertraut - das Schoßhündchen starb daraufhin einen grausigen Tod. Der 39-Jährige, inzwischen Ex-Freund von Filous Frauchen, soll das Tier brutal ermordet haben. Er wurde mittlerweile wegen Tierquälerei angeklagt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. 

Auch in Köln rettete die Wasserschutzpolizei Duisburg einen an Deck eines Schiffes festgefrorenen Hund.Der Golden Retriever fror bei Minusgraden in seiner Hundehütte fest

Doch ein Fall aus Nordirland ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. Zwei junge Männer im Alter von 16 und 23 Jahren sollen hier einen erst elf Monate alten Welpen auf so schmerzhafte Art und Weise gequält haben, dass es schier unvorstellbar scheint. Denn scheinbar misshandelten sie den kleinen Sparky nicht nur -am Ende erschlugen sie ihn mit einem Hammer und steckten ihn in eine Mikrowelle. 

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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