Projekt scheiterte erst vor kurzem knapp

Neuer Anlauf für Parkhaus am Klosterberg

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Das frühere Elektrizitätswerk am Klosterberg will Investorin Singer im Gegenzug abreißen lassen. Die Stellplätze sollen nicht als Dauerparkplätze für Anwohner zur Verfügung stehen.
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Traunstein - Die Pläne für ein Parkhaus am Klosterberg sind wohl doch noch nicht gescheitert: Die Investorin versucht es nun in einem neuen Anlauf.

Erst im September schien das Projekt zu scheitern, jetzt gibt es einen neuen Anlauf: Der Planungsausschuss der Stadt Traunstein wird sich am kommenden Dienstag um 14.30 Uhr mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein öffentliches Parkhaus am Klosterberg befassen. Die Investorin Irmengard Singer hat Pläne für ein fünfstöckiges Parkhaus mit 220 Stellplätzen an der Stelle des ehemaligen Elektrizitätswerks.

Dass die Stadt sich an den Planungskosten beteiligt, ist aber vom Tisch: Das war der Knackpunkt für eine Mehrheit des Stadtrates im September. Singer bat die Stadt um 70.000 Euro, damit sie die notwendigen Gutachten (Lärm, Verschattung, Geologie, Verkehr) finanzieren und damit die nächsten Verwaltungshürden nehmen kann. Eine knappe Mehrheit im Stadtrat von 11:9 wollte aber keinen Präzedenzfall schaffen: Jeder andere Investor habe dann auch das Recht auf eine Vorfinanzierung durch die Stadt, wurde befürchtet. 

Einigkeit herrschte aber darüber, dass ein Parkhaus an dieser Stelle zu begrüßen wären: Zum einen für die Geschäfte im Stadtzentrum - ein Aufzug soll das Parkhaus direkt mit der Schaumburger Straße verbinden - zum anderen weil dann auch für das Kulturzentrum Klosterkirche künftig mehr Parkplätze zur Verfügung stehen würden. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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