Das Wahrzeichen am Stadtplatz

Neue Pläne für den Jacklturm

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Traunstein - 17 Jahre sind seit der Einweihung des Jacklturms inzwischen vergangen - auch ein Restaurant befand sich schon im Turm, doch dieses Kapitel wird nun endgültig geschlossen.

Der Traunsteiner Bauausschuss gab am Donnerstag grünes Licht, dass die ehemaligen Gastronomieräume im ersten und zweiten Stock des Jacklturm zu jeweils einer Wohnung umgebaut werden können. Außerdem wird vom ersten bis zum dritten Obergeschoss eine Balkonanlage auf Stützen angebaut. Die Balkone werden auf der Seite des Jacklturms liegen, die zum Kniebos zeigt - vom Stadtplatz aus gesehen wird sich also nichts verändern. Brandschutz und Rettungswege sind gewährleistet.

"Die Restauranträume sind ja schon seit Jahren leer, da ließ sich kein neuer Wirt finden. Es ist gut, dass die Räume jetzt wieder genutzt werden", so das Fazit von Bernhard Glaßl vom Baurechtsamt. 

Blick vom Jacklturm in Richtung Scheibenstraße.

Seit dem 14. Jahrhundert ein Teil der Stadtbefestigung, wurde der Turm 1547 von einem Blitzschlag schwer beschädigt. 1548 folgten Abbruch und Wiederaufbau. Zum zweiten Mal wurde der Jacklturm durch den Stadtbrand von 1851 zerstört. Fast 150 Jahre später gelang es dem Förderverein Alt-Traunstein, die Lücke in der Stadtansicht zu schließen. 1998 begannen die Bauarbeiten und am 20. Mai 2000 wurde der "neue" Jacklturm feierlich eingeweiht.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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