Verhandlung vor Münchner Verwaltungsgericht

Klage gegen Klosterkirchen-Sanierung

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Traunstein - Obwohl vor kurzem der Kostenanschlag leicht nach unten korrigiert werden konnte bleibt die Klosterkirchen-Sanierung in den Schlagzeilen: Nun klagt ein Anwohner gegen das Bauvorhaben. 

Konkret geht es um die Baugenehmigung bzw. die dort aufgeführten Abstandsflächen zu den benachbarten Häusern: Die Stadt will ab 20. März schließlich nicht nur die Klosterkirche selbst, sondern auch die westlich angrenzende Galerie sanieren lassen: "An der Galerie sollen Dämmungen angebracht werden. Dadurch wird das Haus natürlich einige wenige Zentimeter breiter und höher", so Traunsteiner Pressesprecherin Carola Westermeier. 

Weil sich deshalb auch die Abstandsflächen geringfügig ändern, sieht sich ein Anwohner in seinen Rechten verletzt, die Gestaltungsmöglichkeit für sein eigenes Grundstück sei dadurch beeinflusst. Am 21. März wird vor dem Münchner Verwaltungsgericht deshalb verhandelt.

"Klage hat äußerst geringe Erfolgsaussichten"

"Sollte die Klage Erfolg haben müsste man etwas umplanen, aber es wird zu keinen Verzögerungen kommen und die Sanierung an und für sich ist auch nicht in Gefahr", so Westermeier weiter. Die Stadt schätzt die Erfolgsaussichten der Klage außerdem als "äußerst gering" ein. 

Noch Ende vergangenen Jahres ging man von Gesamtkosten in Höhe von 8,8 Millionen Euro aus, die in Sanierung und Erweiterung gesteckt werden müssen. Nachdem knapp die Hälfte der Arbeiten aber an die Handwerksbetriebe vergeben wurden, konnten die Kosten etwas nach unten korrigiert werden: Mitte Februar lag der Kostenanschlag bei 8,4 Millionen Euro Gesamtkosten, etwa 4,3 Millionen davon kommen aus der Städtebauförderung des Freistaates. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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