Barfuß durch den Garten beim Tautreten

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Großen Spaß hatten die Jungen und Mädchen im Kindergarten Kammer zusammen mit ihren Eltern beim Tautreten unter Anleitung von Maria Stadler (vorne), die als Kneipp-Gesundheitstrainerin (SKA) ausgebildet ist.

Traunstein - Die Kneippsche Gesundheitslehre hielt Einzug im Kindergarten Kammer: Unter fachgerechter Leitung stand das "Tautreten" auf dem Programm.

In die Kneippsche Gesundheitslehre hineinschnuppern konnten die Jungen und Mädchen im Kindergarten Balthasar-Permoser in Kammer. Unter Anleitung der Kneipp-Gesundheitstrainerin (SKA) Maria Stadler lernten sie zusammen mit ihren Eltern eine besondere Anwendung der Kneippschen Gesundheitslehre kennen.

Beim sogenannten Tautreten ging es barfuß eine Runde durch den Garten. „Laut Pfarrer Sebastian Kneipp ist das Barfußgehen ein einfaches und natürliches Abhärtungsmittel“, erklärt die Expertin Maria Stadler. „Es hat eine gute Wirkung auf die Durchblutung der Füße und hilft beispielsweise Infektionen vorzubeugen.“

Wichtig beim Tautreten, das sich für Jung und Alt gleichermaßen eignet, ist eine gute Vorbereitung: Deshalb tanzten die Kinder im Kindergarten Kammer zunächst gemeinsam in dem kleinen Turnraum der Einrichtung, um warme Füße zu bekommen. Schließlich ging es für ein paar Minuten barfuß mit flotten Schritten durch den Garten. Am Ende hieß es Füße gut abtrocknen und in warme Socken packen. Nach der Einführung in diese Anwendung der Kneippschen Gesundheitslehre gab es für alle dann noch ein gemeinsames gesundes Frühstück.

Die Grundschule und der Kindergarten in Kammer streben zusammen eine Kneipp-Zertifizierung an. „Dies bietet vielfältige neue Möglichkeiten, die so in anderen Kinderbetreuungseinrichtungen nicht angeboten werden“, so Oberbürgermeister Manfred Kösterke. „Ziel des Langzeitprojekts ist es, die Kneippsche Lehre in den pädagogischen Alltag von Kindergarten und Schule einzubauen.“

Im Mai fiel der Startschuss für die Kneipp-Zertifizierung der beiden Einrichtungen. Damals wurde im Außenbereich des Kindergartens mit Unterstützung der Stadtgärtnerei Traunstein ein Hochbeet angelegt, in das die Jungen und Mädchen viele verschiedene Kräuter und Gemüsepflänzchen pflanzen durften.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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