Erfolge bei Jugend forscht:

Chiemgau-Gymnasium stellt zwei Regionalsieger

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Traunstein - Gleich zwei Regionalsieger konnte das Chiemgau Gymnasium Traunstein bei Jugend forscht stellen. Die Veranstaltung stand dieses Jahr unter dem Motto: Verwirkliche deine Ideen!

Verwirkliche deine Idee – unter diesem Motto trafen sich 2014 viele Jungforscher aus Oberbayern, um bei der Airbus Group (vormals EADS) in Ottobrunn ihre Erfindungen und Experimente zu präsentieren. Das Chiemgau-Gymnasium war dabei mit sieben Teams vertreten und gehörte mit insgesamt fünf Platzierungen (darunter zwei Regionalsieger) wieder zu den erfolgreichsten Schulen. Betreut wurden die Schüler von StRin Veronika Schubert (Chemie) und StR Michael Götzinger (Physik und Technik).

Gleich zwei Regionalsieger stellte das ChG in den Fachgebieten Physik bzw. Technik. Dass man mit Klebstoff, wie in der Werbung gezeigt, einen Mann an die Zimmerdecke „kleben“ könnte, war für Felix Richter und Marcel Wolf nicht zu glauben. Sie entwickelten deshalb einen Versuchsaufbau, mit dem die Haltekraft verschiedener Klebstoffe (pro cm²) experimentell ermittelt werden konnte. Eine Hochrechnung auf die Fläche eines Schuhs konnte die einschlägigen Werbefilme tatsächlich bestätigen. Die Jury belohnte die Idee, die altersgemäße Umsetzung, die schöne Darstellung sowie die exakte Bearbeitung der Fragestellung mit einem ersten Preis in der Sparte Physik.

Besonders beeindrucken konnte ebenfalls Noah Dormann. Er entwickelte eine automatische Gummiaufziehmaschine für Saalflugzeuge. Diese kann man z. B. in einer Turnhalle fliegen lassen, als Antrieb fungiert ein aufgezogenes Gummistück. Der Siebtklässler baute eine per Microcontroller und Computer gesteuerte Vorrichtung, bei der ein Gummi nach bestimmten individuellen Vorgaben optimal (größtmögliche Spannung ohne Reißen des Gummis) aufgezogen wird. Der saubere Aufbau sowie die großen Programmierkenntnisse von Noah begeisterten die Jury (z. B. mit Professoren der FH Rosenheim und der Uni der Bundeswehr in München), die dafür den ersten Preis im Bereich Technik verlieh. Die drei Siebtklässler dürfen nun Ende April zum von BMW ausgerichteten Landeswettbewerb nach Dingolfing fahren.

Bilder vom Wettbewerb "Jugend forscht"

Niklas Joerger und Vincent Philipp stellten einen selbst gebauten bionischen Arm vor. Dieser ist wie ein menschlicher Arm aufgebaut und lässt sich über verschiedene Schalter elektrisch steuern. Die Jury würdigte die Leistung der beiden Schüler mit einem dritten Platz im Bereich Technik.

Ebenso wurden Barbara und Agnes Stockinger sowie Felix Weiß mit einem dritten Preis (Fachgebiet Physik) ausgezeichnet. Von einer früheren Forschungsarbeit ausgehend, entwickelten sie Laub als Dämmstoff weiter und testeten diese umweltfreundliche Dämmung an einem eigens gebauten Modellhaus. Temperaturmessungen und Aufnahmen mit einer vom „Sponsorpool Bayern“ finanzierten Wärmebildkamera konnten die guten Dämmergebnisse bestätigen.

Einen hervorragenden zweiten Platz (Physik) holten Lena Bächle und Louis Pleyer mit ihrem selbst gefertigten Entropierad. Dieses besteht aus einer Fahrradfelge, bei der statt den Speichen Gummis befestigt wurden. Wird das Rad im unteren Teil erwärmt, so beginnt es sich zu drehen. Es ist damit möglich (häufig ungenutzte) Wärmeenergie in Bewegungsenergie umzuwandeln.

Nico Stein baute eine voll funktionsfähige Lochkamera (Physik), Tilman Schwahn verglich eine Solarzelle und eine Grätzelzelle bei Verwendung verschiedener Farbstoffe und erhielt dafür einen Sonderpreis (Chemie).

Pressemitteilung Chiemgau Gymnasium Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © ChG

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