Festlichkeiten am 10. und 11. August

400 Jahre Salinenstadt Traunstein - ein Streifzug durch und um den Salinenpark

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Traunstein - Es wird erstmals seit 1912 wieder Salz in Traunstein hergestellt. Am 10. und 11. August wird mit der Sudpfanne aus Bad Reichenhall das alte Handwerk des Salz­sie­dens eindrucksvoll gezeigt. Das produzierte Salz kann dann natürlich vor Ort gekauft werden.

Der Ortsteil Au war lange Zeit eine selbständige politische Gemeinde, die überwiegend von Salinenarbeitern und Salinenbeamten bewohnt wurde. Die Saline Traunstein wurde am 6. August 1619 in Betrieb genommen und fast 300 Jahre mit Sole (75 Prozent Wasser, 25 Prozent Salzanteil) aus Reichenhall versorgt. Die 32 Kilometer lange Holz-Soleleitung wurde bis zur Schließung der Traunsteiner Saline im Jahr 1912 genutzt.

1874 wird erstmals von einem Verkauf von Schnaps und einer Scheibe Brot am Fenster eines Gebäudes berichtet. Erst ein Jahr später wurde der Gaststättenbetrieb genehmigt. 1897 kaufte der damalige Bürgermeister der Gemeinde Au das Gebäude, ergänzte die Gaststätte 1884 mit einer Brauerei und gab ihr den Namen "zum Aubräu". Hier kehrten auch die Salinenarbeiter nach getaner harter Arbeit gerne ein.

Ein Streifzug durch und um den Salinenpark

Im Jahr 2008 wurde das komplette Gebäude von Karl Surrer erworben, der bereits seit 1996 Pächter dieser Gaststätte war. Karl Surrer hat das Rezept von dem Traunsteiner Salzkrustenbraten vor vielen Jahren gefunden, das nun  im Traditions-Wirtshaus "zum Aubräu" verköstigt werden kann. Im Rahmen der Kulturführung " Traunsteiner Salinenweg" können Sie mehr über die 1.000-jährige Geschichte der Traunsteiner Saline, über den hiesigen Salzhandel und Holztrift nach Traunstein auf der Traun erfahren.

Max Karpf

Quelle: chiemgau24.de

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