Infoveranstaltung am 17. November im BRK-Zentrum

Traunstein: Helfer für Rotkreuz-Shop gesucht

Traunstein - Das Rote Kreuz sucht weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für seinen Kleiderladen in der Traunsteiner Chiemseestraße 7.

Der "Rotkreuz-Shop" feierte vor kurzem sein zweijähriges Jubiläum und hat aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile an allen Werktagen geöffnet. Ziel des Projekts ist es, gute und vorwiegend gebrauchte Kleidung zu sehr günstigen Preisen anzubieten. Dadurch sollen auch Menschen mit niedrigem Einkommen die Möglichkeit bekommen, sich vernünftig kleiden zu können. Im Gegensatz zu anderen Bekleidungsgeschäften verfolgt der "Rotkreuz-Shop" keine Gewinnabsicht.

Damit dieses Modell funktionieren kann, ist das Rote Kreuz auf Unterstützung angewiesen - in Form von Kleiderspenden und ehrenamtlicher Mitarbeit. Für Interessierte, die sich eine stundenweise Tätigkeit im "Rotkreuz-Shop" vorstellen können, findet am Freitag, den 17. November ab 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im Traunsteiner Rotkreuz-Zentrum (Gewerbepark Kaserne 13, 83278 Traunstein) statt.

Traunsteiner erhält Goldene Leistungsspange des Deutschen Roten Kreuzes

Die goldene Leistungsspange des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist die höchste Auszeichnung für wiederholte herausragende Einsätze im Rotkreuzdienst, die von der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation vergeben wird. Für seine außergewöhnlichen Leistungen im Rotkreuzdienst wurde Claus Hieke nun diese Ehre zuteil. 

Der gebürtige Traunsteiner erhielt die Auszeichnung im Rahmen der Bezirksversammlung der Wasserwacht Oberbayern in Herrsching am Ammersee. Hieke war mehr als 25 Jahre als Referatsleiter für internationale Zusammenarbeit bei der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) tätig und leitete in dieser Funktion eine Vielzahl an großen Auslandsprojekten in Afrika, Asien, Südamerika sowie Ost- und Südosteuropa.

Vorrangig handelte es sich dabei um Projekte im Gesundheits- und Katastrophenschutzbereich in Katastrophen- oder Kriegsgebieten wie etwa dem Aufbau von Kliniken, Gesundheitszentren, Blutbanken oder Orthopädiezentren für die am schlimmsten betroffene Bevölkerung. "Oft hatte ich dabei einen Schutzengel, wie zum Beispiel bei der Flucht aus der Gefangenschaft der Mudschahedin im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet oder beim Beschuss in Tschetschenien und im Kaukasus", fügt er nachdenklich hinzu.

Pressemitteilung BRK TS

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © BRK TS

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