Bis Ende März soll Abriss erledigt sein

Video: So fressen sich die Bagger durch die TVT-Turnhallen

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Begonnen wurde mit dem Verbindungsgang zwischen der Franz-Eyrich- und der Kurt-Binder-Halle.
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Traunstein - Es wurde schon entrümpelt, entglast und der Boden herausgenommen - jetzt geht es ans Eingemachte: Die TVT-Turnhallen in der Au werden seit Dienstag abgebrochen.

Bis Ende März soll nichts mehr von den beiden Turnhallen in der Au übrig sein, so der Zeitplan der Traunsteiner Abbruchfirma Röde. Sportböden, Holztribüne und die Glasfront des Anbaus im Westen wurden schon in den vorigen Wochen entfernt. Am Dienstag wurde schließlich damit begonnen, die Mauern Stück für Stück mit Baggern abzubrechen. Die Franz-Eyrich-Halle stammt aus den 1920er-Jahren, die Kurt-Binder-Halle von 1970, der Anbau im Westen wurde 1994 fertig.

Fotos vom Abbruch der TVT-Turnhallen in Traunstein

Zuerst nahm man sich den Mittelbau zwischen der Franz-Eyrich- und der Kurt-Binder-Halle von Seiten des Innenhofs vor. In der nächsten Woche werden dann die hohen Wände der Eyrich-Halle abgerissen - mit einem Groß-Bagger mit 21 Metern Greifhöhe. Die vielbefahrene Salinenstraße muss bei keiner der Abbrucharbeiten gesperrt werden, kurzzeitig aber die kleinere Reiffenstuelstraße. 

Was danach kommt

Auf dem Grund wird künftig der Salinenpark entstehen. Die ersten Arbeiten dafür sollen, je nach Witterung, unmittelbar nach dem Turnhallen-Abbruch beginnen. Im Jahr 2019 wird das Jubiläum "400 Jahre Soleleitung Bad Reichenhall - Traunstein" gefeiert, bis dahin muss alles fertig sein. Der Förderverein Alt-Traunstein hat schon recht genaue Vorstellungen, die mit der Stadt abgestimmt wurden, wie der Salinenpark aussehen soll. Am wichtigsten ist dem Förderverein die "freie Sicht auf die historisch wertvollen Fassaden der Salinenhäuser". Die weiteren Vorschläge des Fördervereins:

  • Ein Reiffenstueldenkmal mit einer Rekonstruktion einer Solepumpe mit sieben Meter hohem Wasserrad. 
  • Der Nachbau einer Soleleitung mit Messgerät. 
  • Eine begehbare Bodenkarte des historischen Salinengeländes. 
  • Ein beleuchteter Salzkristall. 
  • Salinenholz sowie die dazugehörigen Hinweis- und Informationstafeln. 
  • Ein virtuelles Geländemodell der Soleleitung. 
  • Ein öffentlicher "Salinengarten" für die Bevölkerung.

Auch der Verkehr rund um den künftigen Park wird teils neu geregelt.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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