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Die Forderungen unserer Pinweis-Leser

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Traunstein - Die Leser unserer neuen Pinweis-Seite fordern unter anderem ein Halteverbot von der Eugen-Rosner-Straße bis zum BRK-Zentrum in Traunstein. Was die Stadt dazu sagt:

Durch parkende Fahrzeuge komme es von der Eugen-Rosner-Straße bis zum BRK-Zentrum im Gewerbepark immer wieder zu "gefährlichen Situationen, besonders wenn die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht ausrücken", schreibt uns ein User unserer neuen Pinweis-Seite. Durch die parkenden Fahrzeuge sei die Straße nur noch einspurig befahrbar. "Bitte prüfen sie ein Halteverbot", so der Antrag des Lesers. Insgesamt 30 Leute haben seine Forderung bereits unterstützt. Das sagt die Stadt Traunstein dazu:

Die sieben Meter breite Straße im Gewerbepark Kaserne, abzweigend von der Eugen-Rosner-Straße, ermöglicht es, dass dort Fahrzeuge abgestellt werden können. Die Restfahrbahnbreite reicht – trotz hier parkender Fahrzeuge – aus, um mit verminderter Geschwindigkeit und mit der notwendigen Sorgfalt aneinander vorbeizufahren. Den Bedürfnissen der Anlieger wird bereits jetzt durch Parkverbote (z.B. im unübersichtlicheren Kurvenbereich) entsprochen. Mit Winterhaltverboten reagiert die Stadt zudem auf die sich durch Schneeablagerungen ergebenden Verengungen. Die Schneeabfuhr in diesem Bereich ist übrigens (gerade im Hinblick auf die ortsansässige Rettungswache) entsprechend organisiert.

Das Hauptstraßennetz führt über die Wasserburger Straße und die Eugen-Rosner-Straße. Hier ist das Platzangebot ausreichend, der Verkehr wird mittels Ampeln gut geregelt. Diesen Komfort dürfen und können Verkehrsteilnehmer nicht erwarten, wenn sie das nachgeordnete Straßennetz – übrigens gerne auch einfach nur als Abkürzung – nutzen.

Weitere Einschränkungen für den ruhenden oder fließenden Verkehr in dieser Straße, etwa die Umsetzung eines Halteverbots, sind daher aus Sicht des Ordnungsamtes der Stadt Traunstein unter Abwägung der berechtigten Belange aller Betroffenen nicht notwendig und zielführend.

Knallender Gully-Deckel

Ein weiterer Leser beschwert sich über einen "knallenden Gully-Deckel an der Vonfichtstraße 6". Die Stadt hat sich dem Problem angenommen und uns folgende Antwort geschickt:

Den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung ist dieses Problem gemeldet worden. Es wurde bereits eine Firma beauftragt, um den Gully-Deckel zu reparieren. Wir bitten um Geduld, bis die Arbeiten durchgeführt sind. Dies kann noch einige Zeit dauern. Wir rechnen damit, dass die beauftragte Firma das Problem bis Ende kommender Woche beheben kann. 

So funktioniert Pinweis:

Schritt-für-Schritt: So funktioniert Pinweis

Parkverbot und Durchfahrts-Beschränkung für die Kardinal-Faulhaber-Straße

Die Anfrage unseres Lesers: Da auf der Wartberghöhe genug Seitenstraßen zum parken verfügbar sind, sind die momentan gegebenen Parkbereiche nicht notwendig. Teilbereiche wurden bereits gesperrt, die verbleibenden machen keinen Sinn. Zudem wäre eine Durchfahrtsbeschränkung oder Geschwindigkeitsbegrenzung sinnvoll, da viele Kinder in der Wohngegend spielen und die Straße oft überfüllt ist. (Das hohe Parkaufkommen auf nicht erlaubten Bereichen an gewissen Abenden unter der Woche wird sich wahrscheinlich nicht ändern lassen)

Die Antwort der Stadt Traunstein: Der Wunsch nach Ausweisung einer Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in der Kardinal-Faulhaber-Straße wurde bereits von der Stadt Traunstein geprüft. Im für Verkehrsfragen zuständigen Planungsausschuss wurde beschlossen, dass – entsprechend der rechtlichen Vorgaben – eine Geschwindigkeitsreduzierung hier nicht umgesetzt werden kann.

Nachdem städtischen Gesamtverkehrsplan ist die Kardinal-Faulhaber-Straße als Vorfahrtsstraße ausgewiesen. Nur auf dem untergeordneten Straßennetz kann Tempo 30 angeordnet werden. Dies wurde für die angrenzenden Straßen auch so verfügt.

Das Abstellen von Fahrzeugen stellt – wie auch das Befahren – einen Teil des Gemeingebrauches einer Straße dar. Nur nach Abwägung der notwendigen verkehrlichen Belange kann auf rechtlich gesicherter Basis ein Parkverbot verfügt werden. In Teilstücken der Kardinal-Faulhaber-Straße, in denen das Abstellen von Fahrzeugen zu einer Gefährdung führen würde, sind daher auch die notwendigen Verkehrszeichen (Halt- und Parkverbote) aufgestellt worden. Eine allgemeine Durchfahrtsbeschränkung ist auf Straßen, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind, nicht zulässig.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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