Traunsteiner Feuerwehr in Zirc, Ungarn

Zum 300. Jubiläum wieder Hilfsgüter übergeben

Traunstein - Zum 300. Jubiläum der Wiedergründung der Stadt Zirc fuhr eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Traunstein nach Ungarn. Mit der dortigen deutschen Minderheit verbindet die Traunsteiner Feuerwehr eine langjährige und enge Freundschaft.

Im sechsten österreichischen Türkenkrieg schlug Prinz Eugen die Osmanen am 5. August 1716 in der Schlacht von Peterwardein. Im Jahr darauf eroberte er Belgrad. Im Frieden von Passarowitz vom 21. Juli 1718 erhielt Österreich Belgrad und einige weitere Gebiete zurück. Vor 300 Jahren wurde daraufhin die Stadt Zirc in Ungarn auf Geheiß des römischen-deutschen Kaisers Karl VI. und Erzherzog von Österreich von deutschstämmigen Siedlern wieder neu gegründet und aufgebaut.

Die Traunsteiner Feuerwehrleute und die Altenmarkter Musikanten waren aber nicht nur zum Feiern nach Zirc gefahren. Wie bei all ihren Besuchen in Zirc hatte die Traunsteiner Feuerwehr wiederum Hilfsgüter wie Bekleidung und Möbel sowie Material für die Bergrettungsgruppe des Zivilschutzes dabei. Im Namen der deutschen Minderheit dankte deren Präsident Jozsef Hédl den Traunsteinern für die fortwährende Hilfe sowie den Altenmarkter Musikanten für die musikalische Mitgestaltung der Jubiläumsfeier.

Denn zur Umrahmung des Jubiläums trat auch die "SchauMaMoi-Muse" auf.Die Musikkapelle spielte bei den Feierlichkeiten auf dem Stadtplatz von Zirc und anschließend bei einem kleinen Fest im Nachbarort Porba auf. Bei dieser Gelegenheit wurden ebenfalls Hilfsgüter übergeben. Bürgermeisterin Andrea Veinperlne dankte für die Unterstützung und die musikalische Unterhaltung.

Neben der Teilnahme an den Feierlichkeiten blieb den Feuerwehrleuten und Musikern noch Zeit, sich mit den Bewohnern der Stadt im Gespräch auszutauschen. Ebenso wurde ein Ausflug an den nahegelegenen Plattensee unternommen. Mit vielen Eindrücken kehrten die Teilnehmer von ihrem Ungarnausflug in den Chiemgau zurück.

Günter Buthke

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Franz Reitschuh

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