Pressemeldung Chiemgau-Gymnasium Traunstein

Jugend forscht: Drei ChG-Teams für den Landeswettbewerb qualifiziert

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Die ChG-Schüler Thomas Sedlmeyr und Philip Haitzer vor ihrem Präsentationsstand beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim

Traunstein - Großartige Erfolge gab es vergangene Woche für das Chiemgau-Gymnasium(ChG) beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim. Die drei Siegerteams haben sich mit ihren Beiträgen für den Landeswettbewerb qualifiziert:

Künstliche Intelligenz ist zurzeit ein viel diskutiertes Thema. Thomas Sedlmeyr und Philip Haitzer aus der 12. Klasse ist es gelungen, ein neuronales Netz zu entwickeln, welches auf ein Blatt Papier geschriebene Zahlen und Zeichen erkennen und so automatisch eine entsprechende Rechenaufgabe lösen kann. 

"Grundschulscanner" bereits im Playstore

Als darauf basierende praktische Anwendung entwickelten die beiden den „Grundschulscanner“: Dies ist eine App, mit der in der Grundschule übliche Rechenaufgaben fotografiert und automatisch korrigiert werden können! Von der Funktionalität kann sich jeder mit einem Android-Gerät überzeugen, denn die App kann bereits im Playstore kostenlos erworben werden. 

Einen kleinen Anteil am Erfolg haben übrigens praktisch alle Schülerinnen und Schüler des ChGs sowie der FOS: Sie stellten die für das Training des neuronalen Netzes nötigen handschriftlichen Zahlen und Zeichen in riesigen Mengen (über 70.000 Ziffernbilder!) zur Verfügung. Thomas und Philip erhielten für ihre hervorragende Leistung einen 1. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik und dürfen nun zum Landeswettbewerb fahren.

High-tech-Blumentopf gießt von ganz allein

Dies dürfen auch Daniel Gruber, Johann Wiedersperg, Leo Brandstetter und Lucas Wolfgruber. Sie erhielten im Fachgebiet Arbeitswelt den 1. Platz mit einer pfiffigen Idee und deren tollen Umsetzung. Jeder, der Pflanzen zu Hause hat, kennt das Problem: Es geht in den Urlaub, aber was macht man mit Orchideen und Co, damit sie bei der Rückkehr nicht welk oder gar vertrocknet sind? 

Die ChG-Schüler Lucas Wolfgruber, Daniel Gruber, Leo Brandstetter und Johann Wiedersperg vor ihrem Präsentationsstand beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim

Die Schüler der achten Klasse entwickelten hierzu die Lösung: den High-tech-Blumentopf. Dieser misst beispielsweise über Sensoren die Erdfeuchte. Ist die Erde zu trocken (ein Wert kann hier passend zu den jeweiligen Bedürfnissen der Pflanze eingestellt werden) so wird eine Pumpe angesteuert, die nun das Gießen übernimmt. Selbstverständlich kann das Ganze auch bequem per App überwacht und gesteuert werden

Messung der Schallgeschwindigkeit

Ebenso zum Landeswettbewerb mit einem 1. Platz in Physik geht es für Benedikt Stief, Louis Wolf und Julian Fussi. Sie entwickelten einen Aufbau zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in verschiedenen Medien. Dabei bedienten sie sich unter anderem zweier Smartphones und einer App, mit deren Hilfe die Handys zur Zeitmessung miteinander gekoppelt werden können. 

Die ChG-Schüler Benedikt Stief, Louis Wolf und Julian Fussi vor ihrem Präsentationsstand beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim

Die Jury lobte diese innovative Messmethode sowie den durchdachten Aufbau. Die Achtklässler untersuchten damit umfassend die Schallgeschwindigkeit bei verschiedenen Temperaturen und Gasen (zum Beispiel Helium). 

Frieren Tiere bei Freilandhaltung im Winter?

Einen beeindruckenden 2. Platz belegte Mathias Lahr (7. Klasse) im Fachgebiet Biologie. Er widmete sich der Fragestellung, ob Tiere im Winter bei Freilandhaltung frieren. Dabei machte er mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen von verschiedenen Tierarten und wertete diese systematisch aus.

Der ChG-Schüler Mathias Lahr vor seinem Präsentationsstand beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht" an der Hochschule Rosenheim

ChG nominiert für die "beste Forscherschule Bayerns"

Als Sahnehäubchen wurde schließlich das Chiemgau-Gymnasium selbst aufgrund des großen Engagements und der jahrelangen erfolgreichen Wettbewerbstätigkeit ausgezeichnet: Es ist nominiert für die „beste Forscherschule Bayerns".

Pressemeldung des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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