Treffen des Traunsteiner SPD-Ortsvereins

Ruhebänke und ein Rufbus für Senioren

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Traunstein - Von der Wartberghöhe in die Stadt laufen - das schaffen viele Senioren nicht mehr an einem Stück. Deshalb sollen mehr Ruhebänke auf der Strecke aufgestellt werden.

Vom Jugendtreff in der Güterhalle bis zu Ruhebänken für Senioren spannte sich die Themenpalette bei der Gesprächsrunde des Traunsteiner SPD-Ortsvereins und der Stadtratsfraktion mit interessierten Bürgern im Sailer Keller.

Jugendtreff in Güterhalle

OB-Kandidat Christian Kegel begrüßte die Planungen für einen neuen Jugendtreff im Gebäude der ehemaligen Güterhalle am Bahnhof. „Der Standort ist optimal gewählt, zentral gelegen, nah an den Schulen und gut erreichbar“, betonte er. Dort könne der Jugendtreff nach dem Umbau des Alten Kurhauses wieder eine neue Heimat finden, ebenso wie die Schule der Phantasie.

Der Ausbau der Güterhalle sei zudem ein erster Schritt zur Entwicklung des Bahngeländes.

Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner sprach sich mit Nachdruck dafür aus, das ganze Gebäude zu sanieren. „Es steckt viel Geschichte darin – auch deshalb wollen wir es erhalten“, erklärte sie.

Die genannten Kosten von über drei Millionen Euro entstünden eben dadurch, dass es die Kosten für das ganze Gebäude seien, nicht nur für den Jugendtreff, erläuterte die Fraktionsvorsitzende Ingrid Bödeker, die auch Mitglied der Arbeitsgruppe „Jugendtreff“ ist. Natürlich sei das viel Geld, aber es sei mit einer hohen staatlichen Förderung zu rechnen; außerdem könne die restliche Fläche, etwa die Hälfte des Raumes, dann vermietet werden – mehrere Interessenten hätten sich schon gemeldet.

Armin Brunner begrüßte es, dass der Jugendtreff damit eine dauerhafte Bleibe erhalten könne. Er habe selbst zwei Söhne und halte diese Einrichtung für ganz wichtig, wo sich Jugendliche zwanglos treffen können, ohne etwas konsumieren zu müssen. Die Möglichketen der Freizeitgestaltung, die ein Jugendtreff biete, sehe er sehr positiv.

Ruhebänke für Senioren

Um die Mobilität von Senioren ging es in der weiteren Diskussion.

Siegfried Blach vom Vorstand des Seniorenbeirats berichtete von älteren Mitbürgern, die von der Wartberghöhe aus gerne öfter zu Fuß in die Stadt gehen würden, aber den Weg nicht mehr in einem Stück schaffen. Wenn allerdings im Verlauf des Weges in angemessenem Abstand immer wieder Ruhebänke stünden, würden sie sich den Weg wohl zutrauen.

Auch auf dem Weg zum Krankenhaus hätten viele Senioren gerne mehr Bänke.

Das Aufstellen von Bänken sei an sich kein Problem, sagte Traudl Wiesholler-Niederlöhner, die Referentin für städtisches Grün und die Stadtgärtnerei. Das Problem sei, dass der Grund an den entsprechenden Stellen oft nicht der Stadt gehört, deshalb müsse jeder einzelne Antrag geprüft werden.

Ernst Schropp wies darauf hin, dass immer mehr ältere Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Auto fahren können und deshalb auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind. Oft ist es aber so, dass die nächste Bushaltestelle auch zu weit entfernt ist.

Neue Idee - Rufbus!

Seniorenreferentin Ingrid Bödeker erinnerte daran, dass der Seniorenbeirat der Stadt Traunstein schon vor einiger Zeit einen Rufbus in die Diskussion gebracht habe.

Eine Arbeitsgruppe der Stadt arbeite an einer Lösung des komplexen Themas.

Ein Rufbus könne die Verkehrssituation in der Stadt und die Mobilität nicht nur der älteren Bürger entscheidend verbessern, so Bödeker.

Pressemitteilung Traunsteiner SPD-Ortsverein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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