Traunstein: So könnte die LGS aussehen

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Oberbürgermeister Manfred Kösterke bei der Präsentation des Grobkonzeptes für die Landesgartenschau 2022.
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Traunstein - Die Kreisstadt möchte 2022 die Landesgartenschau (LGS) ausrichten. Am Mittwochabend wurde schon einmal ein erstes Grobkonzept vorgestellt.

Im Juli hat sich der Stadtrat dafür entschieden, dass sich Traunstein um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 bewerben wird. Seitdem ging es Schlag auf Schlag. Man holte die Landschafts-Architektin Andrea Gebhard ins Boot, die bereits einige LGS-Bewerbungen erfolgreich auf den Weg bringen konnte. In den vergangenen Monaten erarbeitete sie, zusammen mit der Stadt, ein erstes Grobkonzept, wie eine solche Landesgartenschau in Traunstein aussehen könnte.

Die vorläufigen Pläne sehen vor, dass im Auwald ein Feenwald entstehen könnte. An der Traunwiese am Triftweg sollen neue Grünflächen geschaffen werden, sowie möglicherweise ein Schaugarten und ein Uferpark. Ebenfalls mit in die Planungen aufgenommen wurden der Park am Wochinger Spitz, der Festplatz an der Chiemgauhalle und die Salzmanninsel. Auch hier könnten für die LGS 2022 neue Grünflächen geschaffen werden.

Das auch die Salinengeschichte der Stadt bei der Landesgartenschau präsentiert wird, war besonders für Oberbürgermeister Manfred Kösterke ein Anliegen, denn "im Jahr 2019 feiern wir das 400-jährige Bestehen der Soleleitung zwischen Traunstein und Reichenhall". Im Rahmen der LGS 2022 soll die Geschichte dann in der Stadt selbst präsentiert werden.

Dossier über die Landesgartenschau in Rosenheim

Darüber hinaus sieht das Konzept eine Neugestaltung des Karl-Theodor-Platzes, der historischen Altstadt und des Bahnhofsgeländes vor. "Die Altstadt soll dabei allerdings nicht mordsmäßig umgestaltet werden," so die Landschafts-Architektin. Ihrer Meinung nach könne außerdem der Stadtpark ein wenig Aufwertung vertragen und auch der Maxplatz soll ein neues Gesicht bekommen. Auf den Verbindungsstraßen, zwischen den einzelnen Flächen und Ausstellungen der Landesgartenschau, sieht das Konzept neue Bepflanzungen vor. Gebhard: "Die Wege sollen sich dann wie ein grünes Netz durch die Stadt ziehen." So könne man dann die Stadt immer wieder neu entdecken.

Die Bilder der Bürgerwerkstatt

Bürgerwerkstatt für die LGS-Bewerbung

Der Parkplatz für die Besucher soll auf einer Wiese direkt an der Bundesstraße 306 eingerichtet werden. "So können die Gäste ihr Auto abstellen und sofort in den Feenwald gehen", so der Plan der Landschafts-Architektin.

Nach der Vorstellung des Grobkonzeptes waren dann die Bürger gefragt. In mehreren Arbeitsgruppen hatten sie am Mittwochabend Gelegenheit, ihre Ideen und Vorstellungen den Verantwortlichen zu präsentieren. Bis zum 10. Januar 2014 hat die Stadt nun Zeit, sich auf ein endgültiges Konzept für die Bewerbung zu einigen.

Quelle: chiemgau24.de

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