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Apothekerstiege in Traunstein wird 2021 nicht saniert

Keine Angebote bei Ausschreibung der Fertigbetontreppe: Bau verzögert sich um mindestens ein Jahr

Die Apothekerstiege
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Die Apothekerstiege ist in die Jahre gekommen. Deshalb muss der alte Treppenaufgang vom Karl-Theodor-Platz hinauf zum Maxplatz in Stand gesetzt werden.

Die von einem Architekten geplante Fertigbetontreppe wird in diesem Jahr nicht gebaut. Grund: Die Baufirmen hielten das Projekt für nicht-umsetzbar. Die Stadt schaut sich nun nach einem neuen Architekten um.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Traunstein - Die Apothekerstiege in Traunstein wird in diesem Jahr nicht saniert. Bei der Ausschreibung der Fertigbetontreppe waren keine Angebote eingegangen. Der Grund: Die Planung für die Apothekerstiege, die durch ein Architekturbüro erfolgte, ist laut Fachfirmen so nicht realisierbar.

Im März 2021 hatte sich der Ausschuss für Planung, Bau und Digitalisierung für die vom beauftragten Architekten vorgeschlagene Fertigbetontreppe entschieden. Zeitnah war daraufhin die notwendige Ausschreibung für die Sanierung der Apothekerstiege in die Wege geleitet worden. Es ging jedoch kein Angebot für die Fertigung der Betontreppe ein. Nachfragen von Seiten der Stadt ergaben schließlich, dass die auf die Herstellung solcher Bauteile spezialisierten Firmen die Planungen des Architekten für nicht umsetzbar halten und deshalb kein Angebot abgegeben haben.

„Die Vorgaben des Architekten sind so nicht umsetzbar. Deshalb ziehen wir rechtzeitig die Reißleine und starten das Projekt neu“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. Dies geschieht auch mit Blick auf schlechte Erfahrungen anderer Behörden in der Vergangenheit: Denn beim Bau des Heilig-Geist-Stegs über die Bundesstraße 304 hatte das Staatliche Straßenbauamt Traunstein ein Jahr Verzögerung in Kauf nehmen müssen, weil die beiden Brückenteile nicht zusammengepasst hatten. „Es darf uns nicht passieren, dass aufgrund von Schwächen in der Planung eine Fertigbetontreppe geliefert wird, die mangelhaft ist oder einfach nicht passt. Deshalb habe ich veranlasst, das Architekturbüro zu wechseln. Wir werden das Projekt insgesamt nochmals völlig neu denken“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer. Dies bedeute zwar eine zeitliche Verzögerung, die aber verkraftbar sei.

„Die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes haben die Holzstiege im Blick, sodass sie bedenkenlos genutzt werden kann.“

Pressemitteilung Große Kreisstadt Traunstein

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