Steinmaßl lobt Lebensmittelkontrolle

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Landrat Hermann Steinmaßl

Traunstein - Wer Qualität will, ist mit heimischen Bio-Produkten am besten beraten. "Die Lebensmittelüberwachung im Landkreis hat vorbildlich funktioniert“, stellte Landrat Hermann Steinmaßl am Freitag zufrieden fest.

Eine ganze Woche lang hatten die fünf Lebensmittelkontrolleure und vier Tierärzte des Traunsteiner Landratsamts die Handelsbeziehungen von zwölf Großbetrieben sowie drei Kühlhäusern anhand zahlreicher Dokumente im Auftrag des bayerischen Verbraucherschutz-Ministeriums genau überprüft. Ergebnis der Aktion nach derzeitigem Stand: Es wurden keinerlei Produkte gefunden, die aus den betroffenen norddeutschen Betrieben stammen könnten.

Michael Förtsch, Teamleiter der Traunsteiner Lebensmittelüberwachung, lobt ausdrücklich die Kooperationsbereitschaft der heimischen Unternehmen: „Die Firmen bei uns im Landkreis Traunstein, die zum Beispiel Eier, Fleisch, Milch oder andere tierische Lebensmittel einkaufen und wieder an andere Betriebe ausliefern, legen ja selbst großen Wert auf ihren guten Namen.“ Gleichzeitig hatten die Lebensmittelüberwacher viele Fragen von verunsicherten Verbrauchern zu beantworten. „Natürlich stehen wir den Bürgerinnen und Bürgern gerne Frage und Antwort. Allerdings geht auch das normale Tagesgeschäft weiter, so dass wir nicht ständig erreichbar sein können“, so Förtsch. Immerhin haben er und seine Kollegen regelmäßig rund 3.000 Betriebe im Landkreis Traunstein auf Einhaltung der Qualitätsvorschriften zu überprüfen. Für Verbraucher haben jedoch sowohl das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit als auch das Bundesverbraucherministerium eigene Hotlines geschaltet. Die Auskunft gebenden Experten sind zu erreichen unter Tel. 09131 / 764-402 (Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr) sowie 0228 / 99 529 40 00 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 8 bis 14 Uhr).

Damit Verbraucher weitestgehend sicher sein können, dass sie auch wirklich Qualität im Einkaufskorb nach Hause tragen, empfehlen die Lebensmittelüberwacher Bioprodukte, die nach Möglichkeit auch noch aus der Region stammen und deren Herkunft deshalb leicht nachvollziehbar ist. Die Herkunft von Eiern kann zum Beispiel sehr leicht an einem Stempel abgelesen werden, der auf jeder Schale prangt. Wenn die erste Ziffer eine Null ist, handelt es sich um ein kontrolliertes Bio Ei. Die 1 bedeutet Freilandhaltung, die 2 Bodenhaltung und die inzwischen selten gewordene 3 Käfighaltung. Die Buchstaben „DE“ stehen für Deutschland, die darauf folgende Zahlenkombination „091“ für Oberbayern, der Rest für die Stallnummer.

Pressemitteilung des Landratsamt Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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